Pallade Veneta - Zahl der Ärzte in Krankenhäusern steigt stärker als die der Patienten

Zahl der Ärzte in Krankenhäusern steigt stärker als die der Patienten


Zahl der Ärzte in Krankenhäusern steigt stärker als die der Patienten
Zahl der Ärzte in Krankenhäusern steigt stärker als die der Patienten / Foto: LENNART PREISS - AFP/Archiv

In den Krankenhäusern in Deutschland ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte zuletzt stärker gestiegen als die Zahl der Patienten. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, erhöhte sich die Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten im Jahr 2024 um zwei Prozent auf rund 17,5 Millionen. Damit lag die Zahl weiter deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie, 2019 gab es rund 1,9 Millionen Patienten mehr.

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Beim Krankenhauspersonal gab es bei den Ärztinnen und Ärzten einen Anstieg um 2,7 Prozent und damit mehr als bei den Patienten. Im nichtärztlichen Dienst erhöhte sich der Personalstand sogar um 3,3 Prozent. Insgesamt arbeiteten zuletzt 1,24 Millionen Menschen in den deutschen Krankenhäusern. Umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigte gab es zum ersten Mal seit Beginn der Krankenhausstatistik im Jahr 1991 mit 1,015 Millionen Vollzeitbeschäftigten mehr als eine Million Vollzeitkräfte.

Insgesamt waren in den deutschlandweit 1841 Krankenhäusern im Jahresdurchschnitt 472.900 Betten aufgestellt, darunter 26.000 Intensivbetten. Das waren 0,9 Prozent weniger Betten als im Vorjahr und 4,3 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg 2024 gegenüber dem Vorjahr zwar um 0,8 Prozentpunkte auf 72,0 Prozent. Sie blieb aber trotz der geringeren Gesamtbettenzahl deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019 von 77,2 Prozent.

Im Durchschnitt blieben Patientinnen und Patienten 7,1 Tage im Krankenhaus, das waren 0,1 Tage weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich der langfristige Trend kürzerer Krankenhausaufenthalte fort, 1991 war er mit im Durchschnitt 14 Tage ungefähr doppelt so lang. Die Dauer des Aufenthalts variierte ja nach Fachabteilung. In den Bereichen Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie, in denen die meisten Fälle behandelt werden, blieben Patienten 5,2 und 5,0 Tage im rechnerischen Durchschnitt. In der Geriatrie dagegen 15,1 Tage und in den psychiatrischen Fachabteilungen zwischen 24,5 und 46,8 Tagen.

Y.Destro--PV

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