Pallade Veneta - Boom von Abnehmspritzen verändert Schönheitschirurgie: Mehr Straffungseingriffe

Boom von Abnehmspritzen verändert Schönheitschirurgie: Mehr Straffungseingriffe


Boom von Abnehmspritzen verändert Schönheitschirurgie: Mehr Straffungseingriffe
Boom von Abnehmspritzen verändert Schönheitschirurgie: Mehr Straffungseingriffe / Foto: STR - AFP/Archiv

Der Boom der Abnehmspritzen hat in Deutschland nun auch die Schönheitschirurgie erreicht und schlägt sich inzwischen bei der Zahl der Straffungsoperationen nieder. Nach einer am Freitag von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) veröffentlichten Statistik liegen Gesichts- und Halsliftings in diesem Jahr mit zehn Prozent auf Platz vier der häufigsten Eingriffe. Bauchdeckenstraffungen machen 7,7 Prozent der Operationen aus.

Textgröße ändern:

In einer DGÄPC-internen Befragung gaben knapp 65 Prozent der Fachärzte an, dass vermehrt Patienten nach starkem Gewichtsverlust durch Abnehmspritze zu ihnen kommen, um sich über eine Straffungsoperation zu informieren. Nach starkem und schnellem Gewichtsverlust von 20 Kilogramm und mehr durch Abnehmspritzen klagten viele über Hautüberschüsse, besonders im Gesicht, aber auch am Körper.

Laut der vom Fachverband bei seiner Jahrestagung in Dresden veröffentlichten Statistik führen Botoxbehandlungen mit 13,8 Prozent die Liste der Schönheitseingriffe an, gefolgt von Oberlidstraffungen (12,8 Prozent) und Faltenunterspritzungen (10,5 Prozent). Nach Gesichts- und Halsliftings (zehn Prozent) folgen Fettabsaugungen (8,7 Prozent).

Die Intimchirurgie verzeichnet mit 5,2 Prozent aller Eingriffe demnach den stärksten Zuwachs, der bei den unter 30-Jährigen sogar 11,8 Prozent beträgt. Eingriffe an der Brust machen nach wie vor einen erheblichen Anteil aus, wobei es der DGÄPC zufolge Bruststraffungen (8,1 Prozent) erstmals vor die Brustvergrößerungen mit Implantaten (7,8 Prozent) schaffen.

Der Fachgesellschaft zufolge ist die Beeinflussung von Schönheitstrends durch soziale Medien so hoch wie nie. 2025 gibt fast jeder vierte (23,8 Prozent) der unter 30-Jährigen an, dadurch beeinflusst zu sein. Das sei der bisher höchste Wert.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump hat den Start eines nach ihm benannten Verkaufsportals für vergünstigte Medikamente bekannt gegeben. Auf der Website "TrumpRx" seien "Dutzende der am häufigsten verwendeten verschreibungspflichtigen Medikamente für alle Verbraucher mit drastischen Rabatten erhältlich", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Regierungsportals im Weißen Haus. Trump versucht angesichts einer drohenden Niederlage seiner Republikaner bei den Zwischenwahlen im November, die Wut der US-Wähler über hohe Lebenshaltungskosten zu adressieren.

Krankenhäuser hoffen auf Wiedereinführung des Zivildienstes

Im Fall einer Wiedereinführung des Zivildienstes in Deutschland sind die Krankenhäuser in hohem Maße bereit, Zivi-Stellen zu schaffen. Fast alle Kliniken, die früher Zivis beschäftigten, wären nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) bereit, wieder ein vergleichbares Stellenangebot zu schaffen, wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Apothekerverband: Arzneimittelausgaben 2025 deutlich gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 2025 habe es bei den Arzneimitteln ohne Impfstoffe erwartungsgemäß einen Anstieg um 4,9 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro gegeben, teilte der DAV am Donnerstag unter Berufung auf Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren in Berlin mit.

Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach

Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.

Textgröße ändern: