Pallade Veneta - Britische Marine verschärft Vorgaben für Alkoholkonsum auf Schiffen

Britische Marine verschärft Vorgaben für Alkoholkonsum auf Schiffen


Britische Marine verschärft Vorgaben für Alkoholkonsum auf Schiffen
Britische Marine verschärft Vorgaben für Alkoholkonsum auf Schiffen / Foto: Daniel LEAL - AFP

Die britische Marine verschärft ihre Vorgaben für den Alkoholkonsum an Bord ihrer Schiffe. Nach den in dieser Woche veröffentlichten neuen Vorgaben sind Angehörige der Royal Navy angehalten, unabhängig von ihrem Rang auf See nicht mehr als drei britische Alkoholeinheiten pro Tag und maximal 14 Alkoholeinheiten pro Woche zu konsumieren. Eine britische Alkoholeinheit entspricht gemäß den Vorgaben des nationalen Gesundheitsdiensts (NHS) acht Gramm reinem Ethanol - etwas weniger als der Alkoholgehalt von einem Achtel Weißwein.

Textgröße ändern:

Die Royal Navy empfiehlt den Soldaten zudem, an mindestens zwei Tagen pro Woche vollständig auf Alkohol zu verzichten. Wie es aus Kreisen des britischen Verteidigungsministeriums heißt, sollen alkoholfreie und alkoholarme Produkte zum Kauf angeboten werden, um ein verantwortungsvolles Trinkverhalten zu fördern.

Bisher durften Marineangehörige zwei Dosen Bier am Tag trinken, was - je nach Alkoholgehalt des jeweiligen Biers - etwa drei Einheiten Alkohol entspricht.

Die neuen Vorschriften wurden in Übereinstimmung mit dem Ziel der Marine erlassen, die Kriegstüchtigkeit des Personals auf See zu steigern. Sie entsprächen zudem den Richtlinien für die britische Bevölkerung, teilten die Behörden mit.

Die neuen Regeln zum Alkoholkonsum seien im Einklang mit den Empfehlungen des Chief Medical Officer - des ranghöchsten Regierungsberaters in Gesundheitsfragen in Großbritannien - und stellten sicher, "dass unsere Mitarbeiter weiterhin fit für Marineeinsätze sind", erklärte ein Sprecher der Marine.

Wenn die Marineangehörigen nicht auf Schiffen sind, sondern sich etwa auf Stützpunkten an Land aufhalten, gelte das Regelwerk nicht, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.

Die britische Marine war jahrhundertelang für die Ausgabe täglicher Rum-Rationen an die Mannschaft bekannt. Der Gebrauch wurde 1970 eingestellt.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump hat den Start eines nach ihm benannten Verkaufsportals für vergünstigte Medikamente bekannt gegeben. Auf der Website "TrumpRx" seien "Dutzende der am häufigsten verwendeten verschreibungspflichtigen Medikamente für alle Verbraucher mit drastischen Rabatten erhältlich", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Regierungsportals im Weißen Haus. Trump versucht angesichts einer drohenden Niederlage seiner Republikaner bei den Zwischenwahlen im November, die Wut der US-Wähler über hohe Lebenshaltungskosten zu adressieren.

Krankenhäuser hoffen auf Wiedereinführung des Zivildienstes

Im Fall einer Wiedereinführung des Zivildienstes in Deutschland sind die Krankenhäuser in hohem Maße bereit, Zivi-Stellen zu schaffen. Fast alle Kliniken, die früher Zivis beschäftigten, wären nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) bereit, wieder ein vergleichbares Stellenangebot zu schaffen, wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Apothekerverband: Arzneimittelausgaben 2025 deutlich gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 2025 habe es bei den Arzneimitteln ohne Impfstoffe erwartungsgemäß einen Anstieg um 4,9 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro gegeben, teilte der DAV am Donnerstag unter Berufung auf Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren in Berlin mit.

Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach

Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.

Textgröße ändern: