Pallade Veneta - Landesregierung kündigt stufenweise Lockerungen für Rheinland-Pfalz an

Landesregierung kündigt stufenweise Lockerungen für Rheinland-Pfalz an


Landesregierung kündigt stufenweise Lockerungen für Rheinland-Pfalz an
Landesregierung kündigt stufenweise Lockerungen für Rheinland-Pfalz an

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat stufenweise Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Land angekündigt. Ab Freitag kommender Woche sollten wieder Großveranstaltungen mit bis zu 2000 Menschen ohne Kapazitätsgrenzen stattfinden können, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch in Mainz. Zudem plant das Kabinett, wie in anderen Bundesländern bereits geschehen, 2G im Einzelhandel fallen zu lassen.

Textgröße ändern:

Ab dem 4. März soll die 2G-Plus-Regel für die Gastronomie und den Sport wegfallen und durch 2G ersetzt werden. Kontaktbeschränkungen für Geimpfte sollen ab diesem Tag ebenfalls fallen. Klubs und Diskotheken sollen ab dem 7. März unter 2G-Plus-Auflagen wieder öffnen dürfen.

Ab Mitte Februar sei der Scheitelpunkt der aktuellen Infektionswelle voraussichtlich erreicht, sagte Dreyer. "Wir alle sind mürbe nach zwei Jahren Pandemie und sehnen uns nach Erleichterungen, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt."

Sie strebe in allen Punkten möglichst bundeseinheitliche Regeln an. Aus diesem Grund wolle sie der für Mittwoch kommender Woche geplanten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) einen gemeinsamen Beschluss zur Aufhebung von 2G im Einzelhandel vorschlagen. "Ich wäre sehr dankbar, weil wir 2G im Handel als MPK beschlossen haben, wenn wir dann offiziell einen Beschluss hätten, der das wieder aufhebt", sagte Dreyer.

Gleiches erhoffe sie sich von 2G-Plus in der Gastronomie. "Es wäre sehr zu begrüßen, wenn man eine große Einigkeit hätte, dass man zu stufenweisen Erleichterungen kommt", sagte Dreyer. Das traue sie der MPK zu. Bei den geplanten Lockerungen in Rheinland-Pfalz könne es je nach Beschluss des Gremiums zu geringen Abweichungen kommen.

M.Romero--PV

Empfohlen

Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt

Viele Menschen in Deutschland trauen sich einer Umfrage zufolge oft nicht, offen mit ihrem Arzt zu sprechen. 18 Prozent der befragten Erwachsenen gaben an, beim Arztbesuch schon einmal Probleme aus Scham, Peinlichkeit oder Misstrauen verschwiegen zu haben, wie aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer laut Mitteilung vom Mittwoch hervorging. Demnach sind besonders Frauen und jüngere Menschen betroffen.

Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 2000 gestiegen. Von den 4381 bestätigten Infektionsfällen seien 2011 tödlich ausgegangen, teilten die kongolesischen Behörden am Dienstag mit. Damit nähert sich die Opferzahl derjenigen des bislang schwersten Ebola-Ausbruchs im Land, bei dem in den Jahren 2018 bis 2020 fast 2300 Infizierte gestorben waren.

Essstörungen: Klinikbehandlungen von Mädchen binnen 20 Jahren verdoppelt

Die Zahl der wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelten Mädchen hat sich innerhalb von 20 Jahren mehr als verdoppelt. Kamen 2004 rund 2800 Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren aufgrund von Magersucht und ähnlichen Störungen in eine Klinik, stiegen die Fälle bis 2024 auf knapp 6000, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen

US-Präsident Donald Trump verstärkt sein Vorgehen gegen Impfungen: Er unterzeichnete am Montag im Weißen Haus ein Dekret mit neuen Impfempfehlungen. Darin wird unter anderem dazu aufgerufen, den Abstand zwischen Kindern verabreichten Impfungen zu vergrößern. Im Gegensatz zum Stand der medizinischen Forschung suggerierte Trump bei der Präsentation seines Dekrets zudem erneut mehrmals einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus.

Textgröße ändern: