Pallade Veneta - 1,28 Millionen Euro für Thunfisch bei Neujahrsauktion in Tokio

1,28 Millionen Euro für Thunfisch bei Neujahrsauktion in Tokio


1,28 Millionen Euro für Thunfisch bei Neujahrsauktion in Tokio
1,28 Millionen Euro für Thunfisch bei Neujahrsauktion in Tokio / Foto: STR - JIJI PRESS/AFP

Nach einigen Jahren der Zurückhaltung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist bei der diesjährigen Neujahrsauktion auf dem Toyosu-Fischmarkt in Tokio wieder ein Spitzenpreis erzielt worden. Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Sushi-Restaurant-Betreiber Onodera teilte mit, bei der Auktion am Sonntag für einen 276 Kilogramm schweren Blauflossen-Thunfisch 207 Millionen Yen (rund 1,28 Millionen Euro) bezahlt zu haben - der zweithöchste Preis, der jemals bei der jährlich stattfindenden Versteigerung erzielt wurde.

Textgröße ändern:

Die Onodera-Gruppe hat damit in den vergangenen fünf Jahren jeweils den höchsten Preis bei der Auktion gezahlt. Größe und Gewicht der ersteigerten Fisches entsprechen in etwa denen eines Motorrads. "Der erste Thunfisch ist etwas, dass Glück bringen soll", sagte Onodera-Vertreter Shinji Nagao Journalisten nach der Versteigerung. "Wir wünschen uns, dass Menschen dies essen und ein wunderbares Jahr haben werden", fügte er hinzu.

Im letzten Jahr hatte Onodera 114 Millionen Yen für den teuersten Thunfisch bezahlt. Der bisher höchste Preis bei der Tokioter Neujahrsauktion hatte im Jahr 2019 ein 278 Kilogramm schwerer Blauflossen-Thunfisch erzielt. Der selbsternannte "Thunfischkönig" Kiyoshi Kimura, Betreiber der Restaurantkette Sushi Zanmai hatte damals 333,6 Millionen Yen bezahlt. Die Daten werden seit 1999 erhoben.

Während der Corona-Pandemie waren aufgrund der damit verbundenen Einschränkungen für die Gastronomie die Preise für die Thunfische auf der jährlichen Auktion deutlich zurückgegangen.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen

Papst Leo XIV. ist auf seiner einwöchigen Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen, wo er am Mittwoch in der weltberühmten Basilika Sagrada Família eine Messe feiern will. Als Leo XIV. am Dienstag zu einem Mittagsgebet in der gotischen Kathedrale der Stadt eintraf, wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche von zahlreichen Gläubigen begrüßt, die teils schon stundenlang ausgeharrt hatten. Später am Tag wollte der Papst eine Gebetswache im Olympiastadion leiten.

Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung

Public Viewing spielt bei der am Donnerstag beginnenden Fußballweltmeisterschaft wieder eine deutlich größere Rolle als bei dem im Winter 2022 in Katar ausgetragenen vergangenen Turnier. Wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim ergab, möchte fast die Hälfte der Menschen in Deutschland Spiele in Gemeinschaft verfolgen.

"Sie sind unaufrichtig oder dumm": Trump verlässt wutentbrannt Interview

US-Präsident Donald Trump hat wegen kritischer Fragen einer Journalisten wutentbrannt ein Interview mit dem Sender NBC abgebrochen. "Sie sind ein voreingenommener, unaufrichtiger Sender. Tut mir leid. Lasst uns aufhören, denn ich habe genug. Vielen Dank, Darling", sagte Trump zu der Gastgeberin der NBC-Sendung "Meet the Press", Kristen Welker, nachdem sie ihn in dem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit seinen wahrheitswidrigen Behauptungen konfrontiert hatte, die von ihm verlorene Präsidentschaftswahl 2020 sei manipuliert gewesen.

Erbenstreit der Kinder von Alain Delon: Tochter erringt juristischen Sieg

Im Streit der drei Kinder des 2024 verstorbenen Schauspielers Alain Delon hat die 35 Jahre alte Tochter Anouchka einen Sieg errungen: Ein Gericht verurteilte ihre beiden Brüder Anthony und Alain-Fabien am Mittwoch zu einer Geldstrafe auf Bewährung in Höhe von 1000 Euro, weil diese ein Gespräch zwischen Vater und Tochter heimlich mitgeschnitten und veröffentlicht hatten.

Textgröße ändern: