Pallade Veneta - US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis

US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis


US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis
US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis / Foto: HENRY NICHOLLS - AFP/Archiv

US-Schauspielerin Julianne Moore soll bei den Filmfestspielen von Cannes in diesem Jahr mit dem Sonderpreis "Women in Motion" ausgezeichnet werden. Damit werde "ihr Engagement zur Stärkung der Stimmen von Frauen und der Vielfalt in der Filmbranche" gewürdigt, erklärte am Donnerstag der Luxuskonzern Kering, der den jährlich vergebenen Preis beim wichtigsten französischen Kino-Festival sponsert. Zugleich solle der Einsatz der 65-Jährigen "für mehr Gleichberechtigung" ausgezeichnet werden.

Textgröße ändern:

Moore bedankte sich für die Ehre. Sie zeigte sich überzeugt, "dass die Geschichten, die wir erzählen, mehr Raum für Frauen und mehr Vielfalt schaffen können – vor und hinter der Kamera." Die US-Schauspielerin war bereits in mehr als 70 Filmen zu sehen, für die Hauptrolle in dem Alzheimer-Drama "Still Alice - Mein Leben ohne Gestern" erhielt sie 2015 den Oscar.

Mit dem Preis "Women in Motion" werden seit gut zehn Jahren in Cannes Filmschaffende geehrt, die sich in besonderer Weise um die Rolle der Frau im Kino verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr hatte Nicole Kidman den Preis erhalten.

Das internationale Filmfestival findet vom 12. bis 23. Mai in Cannes an der südfranzösischen Côte d'Azur statt. Mit Valeska Grisebach und Marie Kreutzer sind in diesem Jahr gleich zwei deutschsprachige Filmemacherinnen im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Maggie Gyllenhaal wird Jury-Vorsitzende beim Filmfestival von Venedig

Die US-Schauspielerin und Filmemacherin Maggie Gyllenhaal wird in diesem Jahr die Jury des Filmfestivals von Venedig anführen. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Gyllenhaal und die anderen Jury-Mitglieder werden damit den Gewinner des renommierten Goldenen Löwen für den besten Film des Festivals bestimmen, das im September stattfindet.

World Press Photo Award für Foto einer durch US-Einwanderungsbehörde getrennten Familie

Ein Foto einer ecuadorianischen Familie, die von der US-Einwanderungsbehörde auseinander gerissen wurde, ist am Donnerstag mit dem World Press Photo Award 2025 ausgezeichnet worden. Das Bild "Getrennt durch ICE" wurde im vergangenen Jahr von der US-Fotografin Carol Guzy für den "Miami Herald" aufgenommen. Es zeigt den Moment, in dem Beamte der Einwanderungsbehörde ICE einen Familienvater vor einem Gerichtssaal abführten, während seine Familienmitglieder sich an seinem Hemd festklammerten.

Umstrittenes Buch über Altkanzler Kohl: Bundesgerichtshof entscheidet erneut

Der seit Jahren dauernde Rechtsstreit über das Buch "Vermächtnis - Die Kohl-Protokolle" geht am Donnerstag (08.45 Uhr) in die nächste Runde. Dann entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Witwe von Altbundeskanzler Helmut Kohl, Maike Kohl-Richter, will erreichen, dass einige Passagen nicht mehr veröffentlicht werden dürfen. Zudem verlangt sie Auskunft über den mit dem Buch erzielten Gewinn. (Az. I ZR 41/24)

Fall Haenel: Freiheitsstrafe für französischen Filmemacher Ruggia

Wegen sexueller Nötigung der damals minderjährigen Schauspielerin Adèle Haenel ist der französische Regisseur Christophe Ruggia zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Drei davon werden zur Bewährung ausgesetzt, die übrigen zwei soll der Filmemacher mit einer elektronischen Fußfessel verbüßen, wie die Berufungsrichter am Freitag in Paris entschieden.

Textgröße ändern: