Pallade Veneta - Trump lässt berühmtem Becken am Lincoln Memorial Schwimmbad-Bodenbelag verpassen

Trump lässt berühmtem Becken am Lincoln Memorial Schwimmbad-Bodenbelag verpassen


Trump lässt berühmtem Becken am Lincoln Memorial Schwimmbad-Bodenbelag verpassen
Trump lässt berühmtem Becken am Lincoln Memorial Schwimmbad-Bodenbelag verpassen / Foto: Andrew Leyden - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

US-Präsident Donald Trump lässt dem berühmten Reflecting Pool am Lincoln Memorial, einem Wasserbecken im Herzen von Washington, einen Schwimmbad-Bodenbelag verpassen. Arbeiter waren am Samstag dabei, den Boden des Reflecting Pools mit blauem Material auszukleiden, das normalerweise in Schwimmbädern genutzt wird.

Textgröße ändern:

Trump hatte seinen Plan am Donnerstag verkündet. Das Wasserbecken, vor dem Bürgerrechtler Martin Luther King 1963 seine berühmte "I Have a Dream"-Rede gehalten hatte, sei "in schrecklichem Zustand", sagte der Präsident und langjährige Immobilienmakler in einem vom Weißen Haus verbreiteten Video. Der zu den Wahrzeichen von Washington zählende Reflecting Pool sei "dreckig und schmutzig" und habe "seit vielen Jahren geleckt wie ein Sieb".

Laut Trump sollen die Arbeiten zur Auskleidung des Becken-Grundes mit Schwimmbadbelag etwa drei Wochen dauern und 1,5 Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) kosten. Einen Plan, den Steinboden des 1923 fertiggestellten Beckens zu erneuern, habe er abgelehnt, weil dies drei Jahre dauern und 300 Millionen Dollar kosten würde.

Stattdessen habe er eine Firma kontaktiert, die schon in der Vergangenheit für ihn gearbeitet habe: "Ich habe mehr als 100 Schwimmbäder in verschiedenen Gebäuden gebaut", sagte der Präsident vor Reportern. "Am Ende werden wir einen schönen, schönen Reflecting Pool haben, wie er sein sollte. Viel schöner als er jemals war", verkündete er.

Trump ist schon seit einiger Zeit dabei, Washington architektonisch seinen Stempel aufzudrücken. Unter anderem ließ er den historischen Ostflügel des Weißen Hauses abreißen, an dessen Stelle er einen riesigen Ballsaal bauen lassen will. Auch einen Triumphbogen will er errichten lassen.

L.Barone--PV

Empfohlen

Maggie Gyllenhaal wird Jury-Vorsitzende beim Filmfestival von Venedig

Die US-Schauspielerin und Filmemacherin Maggie Gyllenhaal wird in diesem Jahr die Jury des Filmfestivals von Venedig anführen. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Gyllenhaal und die anderen Jury-Mitglieder werden damit den Gewinner des renommierten Goldenen Löwen für den besten Film des Festivals bestimmen, das im September stattfindet.

US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis

US-Schauspielerin Julianne Moore soll bei den Filmfestspielen von Cannes in diesem Jahr mit dem Sonderpreis "Women in Motion" ausgezeichnet werden. Damit werde "ihr Engagement zur Stärkung der Stimmen von Frauen und der Vielfalt in der Filmbranche" gewürdigt, erklärte am Donnerstag der Luxuskonzern Kering, der den jährlich vergebenen Preis beim wichtigsten französischen Kino-Festival sponsert. Zugleich solle der Einsatz der 65-Jährigen "für mehr Gleichberechtigung" ausgezeichnet werden.

World Press Photo Award für Foto einer durch US-Einwanderungsbehörde getrennten Familie

Ein Foto einer ecuadorianischen Familie, die von der US-Einwanderungsbehörde auseinander gerissen wurde, ist am Donnerstag mit dem World Press Photo Award 2025 ausgezeichnet worden. Das Bild "Getrennt durch ICE" wurde im vergangenen Jahr von der US-Fotografin Carol Guzy für den "Miami Herald" aufgenommen. Es zeigt den Moment, in dem Beamte der Einwanderungsbehörde ICE einen Familienvater vor einem Gerichtssaal abführten, während seine Familienmitglieder sich an seinem Hemd festklammerten.

Umstrittenes Buch über Altkanzler Kohl: Bundesgerichtshof entscheidet erneut

Der seit Jahren dauernde Rechtsstreit über das Buch "Vermächtnis - Die Kohl-Protokolle" geht am Donnerstag (08.45 Uhr) in die nächste Runde. Dann entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Witwe von Altbundeskanzler Helmut Kohl, Maike Kohl-Richter, will erreichen, dass einige Passagen nicht mehr veröffentlicht werden dürfen. Zudem verlangt sie Auskunft über den mit dem Buch erzielten Gewinn. (Az. I ZR 41/24)

Textgröße ändern: