Pallade Veneta - Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mit 93 Jahren gestorben

Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mit 93 Jahren gestorben


Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mit 93 Jahren gestorben
Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mit 93 Jahren gestorben / Foto: LINDA HENRIKSEN - SCANPIX DENMARK/AFP/Archiv

Der zu den großen deutschen Schriftstellern und Intellektuellen zählende Autor Hans Magnus Enzensberger ist tot. Enzensberger sei am Donnerstag im Alter von 93 Jahren in München verstorben, teilte der Suhrkamp Verlag am Freitag mit.

Textgröße ändern:

Der 1929 im bayerischen Allgäu geborene Enzensberger erhielt für seine vielfältigen schriftstellerischen Tätigkeiten eine Reihe an Auszeichnungen, darunter bereits 1963 den Georg-Büchner-Preis. Der Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer galt als einer der weltweit bekanntesten deutschen Intellektuellen.

Enzensberger gab im Suhrkamp Verlag ab 1965 die von ihm mitbegründete Zeitschrift "Kursbuch" heraus. Er bereiste schon früh eine Vielzahl von Ländern. In der Studentenbewegung der 1968er Jahre galt er als eine der wichtigsten Stimmen und wurde als solche auch weltweit wahrgenommen.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt

Im milliardenschweren Rechtsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen die britische Rundfunkanstalt BBC hat ein US-Bundesrichter den Termin für die Verhandlung auf den Februar 2027 festgelegt. Richter Roy Altman bestimmte am Dienstag als Datum den 15. Februar 2027.

Narren und Jecken am Rhein feiern Beginn von Straßenkarneval mit Weiberfastnacht

Mit "Alaaf" und "Helau" haben zehntausende Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert. Pünktlich um 11.11 Uhr begann unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Start der Berlinale: Weimer nennt Filme "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde"

Zur Eröffnung des Filmfestivals Berlinale am Donnerstag hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Filme als "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde" bezeichnet. Drehbuch, Kamera und Leinwand seien keine bloßen Kunst-Utensilien, erklärte er in Berlin. "Kunstfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Diktatoren hassen den freien Geist." Deshalb sei es so wichtig, die Filme verfolgter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, betonte Weimer.

Straßenkarneval im Rheinland beginnt mit Weiberfastnacht

Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen feiern am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals. Um 11.11 Uhr beginnt unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Textgröße ändern: