Pallade Veneta - Bundesweit in Silvesternacht mehr als 280 Angriffe auf Polizei und Feuerwehr

Bundesweit in Silvesternacht mehr als 280 Angriffe auf Polizei und Feuerwehr


Bundesweit in Silvesternacht mehr als 280 Angriffe auf Polizei und Feuerwehr
Bundesweit in Silvesternacht mehr als 280 Angriffe auf Polizei und Feuerwehr / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Vor der Aktuellen Stunde des Bundestages zu den Krawallen in der Silvesternacht hat eine Zeitungsumfrage ergeben, dass es deutschlandweit zu mindestens 282 Angriffen auf Polizei und Feuerwehr kam. Die höchste Zahl an Attacken habe es in Berlin gegeben, berichtete am Mittwoch der "Tagesspiegel", der nach eigenen Angaben alle 16 Innenministerien der Länder befragte. Bei den deutschlandweiten Übergriffen waren unter anderem Sicherheits- und Rettungskräfte gezielt mit Feuerwerkskörpern beschossen worden.

Textgröße ändern:

In Berlin gab es laut "Tagesspiegel" 59 angezeigte Angriffe auf Polizisten sowie 43 auf Feuerwehr und Rettungsdienste. In Niedersachsen habe das Innenministerium Angriffe auf 42 Einsatzkräfte bestätigt, ebenfalls 42 Einsatzkräfte wurden in der Silvesternacht in Nordrhein-Westfalen verletzt. In Bayern kam es laut dem Innenministerium zu 34 Attacken auf Einsatzkräfte. Auch Hamburg meldete in der Silvesternacht mit 19 Angriffen verhältnismäßig viele Attacken.

In allen anderen Auskunft gebenden Bundesländern gab es der Zeitung zufolge einstellige Attacken auf Einsatzkräfte. Einige Länder wie Hessen und Baden-Württemberg wollten keine Zahlen nennen, weshalb die deutschlandweite Gesamtzahl der Angriffe vermutlich über 282 liegt.

Der Bundestag befasst sich in seiner Plenarsitzung am Mittwoch auf Antrag der CDU/CSU in einer Aktuellen Stunde mit den Krawallen. In ihrer Folge wird seither einerseits über ein Böllerverbot und andererseits über die Gewalt und deren Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert. Vor allem von Union und AfD wurde auf die Rolle junger Männer mit Migrationshintergrund bei den Krawallen hingewiesen.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Berlin: Linken-Fraktionsspitze trifft sich mit umstrittener Abgeordneter Emde

In Berlin hat sich die Fraktionsspitze der Linken im Abgeordnetenhaus am Dienstag mit der wegen ihrer antiisraelischen Positionen kritisierten Abgeordneten Vanessa Emde getroffen. Das bestätigte ein Fraktionssprecher. Inhalte des Gesprächs wurden zunächst nicht bekannt. Am Dienstagnachmittag war eine Sitzung der gesamten Linksfraktion geplant. Ob Emde daran teilnehmen wird, war unklar.

Gericht: NSU-Terroristin Beate Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis

Seit 15 Jahren sitzt die verurteilte NSU-Terroristin Beate Zschäpe im Gefängnis - das soll mindestens noch bis zum Jahr 2035 so bleiben. Das Oberlandesgericht München legte für die seit 2011 in Haft sitzende Zschäpe eine Mindestverbüßungsdauer von 24 Jahren fest, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Zschäpe räumte inzwischen ein, dass sie im Vorfeld von den NSU-Morden wusste.

Netanjahu: Parteien arabischer Israelis "versuchen, Wahl zu stehlen"

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Tag der Parlamentswahl die arabischen Parteien scharf attackiert und ihnen einen Versuch vorgeworfen, "die Wahl zu stehlen". Drei hochrangige Vertreter der israelisch-arabischen Partei Raam seien im Süden des Landes mit Umschlägen voller Bargeld festgenommen worden, sagte Netanjahu am Dienstag.

CDU-Vize Claus signalisiert Interesse an Steinmeier-Nachfolge

In der CDU konkretisieren sich die Überlegungen zur Aufstellung einer eigenen Kandidatin für das Bundespräsidentenamt. Ines Claus, die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und Fraktionschefin im hessischen Landtag, ließ am Dienstag offen Interesse an dem Amt erkennen - und sie hat dafür einem Bericht zufolge auch die Unterstützung von Parteichef Friedrich Merz. "Es ist für mich eine große Ehre, in diesem Zusammenhang genannt zu werden", sagte Claus der "Rheinischen Post" vom Mittwoch.

Textgröße ändern: