Pallade Veneta - Jarasch will Sondierungsgespräche mit CDU in Berlin "ernsthaft" führen

Jarasch will Sondierungsgespräche mit CDU in Berlin "ernsthaft" führen


Jarasch will Sondierungsgespräche mit CDU in Berlin "ernsthaft" führen
Jarasch will Sondierungsgespräche mit CDU in Berlin "ernsthaft" führen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl in Berlin will die Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch Sondierungsgespräche mit dem Wahlgewinner CDU "ernsthaft" führen. "Wenn die CDU uns zum Gespräch einlädt, werden wir tatsächlich auch ernsthafte Gespräche führen", sagte Jarasch am Montag im Deutschlandfunk. Dies sei für sie "selbstverständlich".

Textgröße ändern:

Jarasch verwies zugleich darauf, dass zwischen CDU und Grünen "der Weg "zweifellos etwas weiter" sei als anderswo. Dies liege "aber an beiden Parteien". Es gebe in der Hauptstadt "einen sehr progressiven Grünen-Landesverband und "eine im Kern sehr, sehr konservative CDU".

An die Adresse von CDU-Spitzenkandidaten Kai Wegner sagte Jarasch: "Jeder, der regieren möchte, muss erst einmal eine stabile parlamentarische Mehrheit hinter sich vereinen." In Richtung von SPD und Linker fügte sie hinzu, sie wolle auch "rasch in Gespräche mit unseren bisherigen Koalitionspartnern kommen".

Die CDU hatte die Wahl vom Sonntag mit großem Abstand gewonnen und könnte mit der SPD der amtierenden Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey oder Jaraschs Grünen Zweierbündnisse bilden. Auch Rot-Grün-Rot hat aber weiter eine Mehrheit. Die Grünen landeten mit nur 105 Stimmen Rückstand hinter Giffeys SPD auf Platz drei.

Jarasch betonte, dass die Fortsetzung der rot-grün-roten Koalition weiterhin die Präferenz ihrer Partei sei. Wenn es beim SPD-Vorsprung bleibe, so dass Giffey Regierungschefin bleiben könnte, "dann ist das so", sagte sie. SPD und Grüne seien nun aber "im Grunde zwei gleich starke Parteien", was zu berücksichtigen sei.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

"Kein Fan": Trump froh über Ausreise von Harry und Meghan

US-Präsident Donald Trump hat sich zufrieden über die Ausreise von Prinz Harry und seiner Familie aus den USA gezeigt. "Ich bin froh darüber. Ich war kein Fan", sagte Trump am Mittwoch im Oval Office in Washington. Harry und seine Frau Meghan Markle seien "ungeheuer respektlos gegenüber der Königin und König Charles" gewesen, sagte der Präsident.

Gespräche in der EU über Reform des Auswärtigen Dienstes

Die Europäische Union hat am Mittwoch Gespräche über eine Reform ihres Auswärtigen Dienstes aufgenommen. Deutschland und Frankreich stellten bei einem Treffen der EU-Außenminister im irischen Wicklow bei Dublin ihre Vorschläge vor.

Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU wieder vor Linkspartei

Rund zweieinhalb Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sieht eine Umfrage die regierende CDU wieder vor der oppositionellen Linken. Die Christdemokraten von Spitzenkandidat Stefan Evers kommen laut der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Rundfunk Berlin-Brandenburg auf 21 Prozent. Die Linkspartei um Spitzenkandidatin Elif Eralp folgt mit 19 Prozent.

Ukraine führt neues zweistufiges Luftalarm-System ein

Die Ukraine überarbeitet ihr Luftalarm-System und führt ein zweistufiges Warnsystem ein. Je nach Art der Bedrohung werde künftig eine Warnung der Stufe gelb oder rot ausgegeben, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch in Onlinediensten mit. "In der Regel wird die Stufe gelb einen Drohnenangriff anzeigen, während die Stufe rot auf eine Raketenbedrohung hinweisen wird", erläuterte er.

Textgröße ändern: