Pallade Veneta - Scholz reist Anfang März zu Gesprächen mit Biden nach Washington

Scholz reist Anfang März zu Gesprächen mit Biden nach Washington


Scholz reist Anfang März zu Gesprächen mit Biden nach Washington
Scholz reist Anfang März zu Gesprächen mit Biden nach Washington / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP/Archiv

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reist Anfang März zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden über den Ukraine-Krieg nach Washington. Biden wird Scholz am 3. März im Weißen Haus empfangen, wie Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Donnerstag in Washington mitteilte. Bei den Gesprächen soll es demnach unter anderem um die "andauernden Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine", das weitere Vorgehen gegen Russland und eine Stärkung der "transatlantischen Sicherheit" gehen.

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"Der Besuch des Kanzlers ist eine Gelegenheit, die festen Bande der Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und unserem Nato-Verbündeten Deutschland zu bekräftigen", erklärte Jean-Pierre weiter. Besprochen würden auch weitere "regionale und weltweite Sicherheitsthemen", darunter die "Herausforderungen durch China und unsere Kooperation im Indo-Pazifik".

Die USA sind der wichtigste Unterstützer der Ukraine im seit fast einem Jahr andauernden Krieg gegen Russland und haben Kiew bereits Militärhilfen im Wert von rund 30 Milliarden Dollar (rund 28 Milliarden Euro) zugesagt. In den vergangenen Wochen gab es Misstöne zwischen Washington und Berlin, unter anderem bei der Frage einer Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine. Die USA sagten schließlich Ende Januar die Lieferung von US-Kampfpanzern vom Typ Abrams an die Ukraine zu, während die Bundesregierung Leopard-2-Panzer zusagte.

Zuletzt war Scholz im Februar 2022 kurz vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nach Washington gereist. Eines der zentralen Themen war damals der Umgang mit der Erdgaspipeline Nord Stream 2. Die USA drängten Deutschland damals, das Ostsee-Projekt zu beerdigen, das weiteres Erdgas aus Russland nach Deutschland transportieren sollte. Die Bundesregierung tat dies schließlich kurz vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022.

B.Cretella--PV

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