Pallade Veneta - Wirtschaftsminister Habeck kündigt "scharfes Sanktionspaket" an

Wirtschaftsminister Habeck kündigt "scharfes Sanktionspaket" an


Wirtschaftsminister Habeck kündigt "scharfes Sanktionspaket" an
Wirtschaftsminister Habeck kündigt "scharfes Sanktionspaket" an

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein "scharfes Sanktionspaket" angekündigt. Dieses werde die "europäische Gemeinschaft beschließen, zusammen mit den amerikanischen Partnern", sagte Habeck am Donnerstag. Die Sanktionen würden die russische Wirtschaft "abkoppeln vom industriellen Vorsprung". Auch deutsche Unternehmen könnten indes von den Sanktionen betroffen sein.

Textgröße ändern:

Die Maßnahmen zielten demnach auf Vermögens- und Finanzwerte. Diese würden "attackiert und eingefroren". Die Sanktionen würden außerdem "den Zugang zu den europäischen und den amerikanischen Märkten deutlich beschränken", sagte Habeck weiter.

Unvermeidbar sei, dass die Sanktionen dabei auch die Geschäfte deutscher Unternehmen negativ beeinflussen werden. Die Maßnahmen seien "so formatiert, dass sie die russische Wirtschaft scharf und die deutsche Wirtschaft möglichst gering treffen werden", sagte Habeck. Auswirkungen auf bestimmte Wirtschaftsbereiche seien allerdings "nicht zu verhindern". Dies sei der Preis dafür, "den Frieden wieder möglich zu machen", sagte Habeck weiter. Eine Rückkehr an den Verhandlungstisch sei nur mit einer Verschärfung der Wirtschaftssanktionen möglich.

Habeck betonte erneut, dass die Energieversorgung in Deutschland trotz der Eskalation gesichert sei. Für den kommenden Winter kündigte der Wirtschaftsminister den Aufbau einer Gasreserve an. Die Eigentümer von Gasspeichern sollen demnach verpflichtet werden, diese vor Beginn des Winters zu befüllen. Auch der Bau zusätzlicher Flüssiggas-Terminals in Deutschland sei geplant.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) haben am Sonntagabend deutschlandweit zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Mahnwachen und Spontandemonstrationen gab es nach Angaben von Polizei und von CSD-Vereinen in etlichen Städten vom rheinland-pfälzischen Mainz über Erfurt in Thüringen bis ins sächsische Dresden.

Äußerungen Mileis lösen diplomatische Krise zwischen Argentinien und Brasilien aus

Nach abfälligen Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und weitere Amtsträger ist zwischen Argentinien und Brasilien eine diplomatische Krise ausgebrochen. Die brasilianische Regierung rief ihren Botschafter in Buenos Aires zurück und bestellte den argentinischen Botschafter ein, um ihm ihre "Empörung" zu übermitteln und Erklärungen zu verlangen.

CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur

Inmitten der ersten Kabinettsumbildung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) treffen sich die Bundestagsabgeordneten der CSU am Montag (12.30 Uhr) zu einer zweitägigen Sommerklausur im fränkischen Kloster Banz. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder stößt zu den Beratungen der CSU-Landesgruppe dazu.

Merz äußert sich als Parteichef zu Umbesetzungen

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz will sich am Montag (12.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen in Partei und Regierung äußern. Es wird erwartet, dass es dabei insbesondere um die Nachfolge von Generalsekretär Carsten Linnemann gehen wird, der als Bundesgesundheitsminister ins Kabinett wechselt. Zuvor finden Beratungen der CDU-Gremien statt. Dem Vernehmen nach soll CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann neue Generalsekretärin werden.

Textgröße ändern: