Pallade Veneta - Yellen: Wirtschaftssanktionen gegen Moskau haben "erheblichen negativen Effekt"

Yellen: Wirtschaftssanktionen gegen Moskau haben "erheblichen negativen Effekt"


Yellen: Wirtschaftssanktionen gegen Moskau haben "erheblichen negativen Effekt"
Yellen: Wirtschaftssanktionen gegen Moskau haben "erheblichen negativen Effekt" / Foto: Manjunath KIRAN - AFP

Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs haben nach Einschätzung von US-Finanzministerin Janet Yellen einen "erheblichen negativen Effekt" für die dortige Konjunktur. Russland kämpfe mittlerweile mit einem hohen Haushaltsdefizit, sagte sie am Donnerstag im indischen Bangalore, wo sich die Finanzministerinnen und -minister der G7-Gruppe zu weiteren Maßnahmen austauschten und auch ein G20-Treffen anstand.

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Russland habe wegen der Sanktionen und Exportkontrollen Probleme, Material etwa für die Reparatur von Panzern zu beschaffen, führte Yellen aus. Außerdem habe es wegen des Krieges einen "Exodus" hochqualifizierter Unternehmer und Wissenschaftler sowie von ausländischen Investitionen aus Russland gegeben. Zusätzlich schmälere der Preisdeckel für russisches Öl die Einnahmen des Staates, sagte Yellen.

Russlands Präsident Wladimir Putin habe geglaubt, einen "Sieg zu geringen Kosten" in der Ukraine zu erzielen, fuhr die US-Finanzministerin fort. Ein Jahr nach Beginn sei nun klar, dass der Krieg ein "strategisches Scheitern für den Kreml" darstelle.

Yellen äußerte sich auch zum Zustand der Weltwirtschaft. Diese sei "in besserer Verfassung" als vor einigen Monaten - trotz der Folgen des Kriegs und der Pandemie. Zwar seien die Herausforderungen für die globale Konjunktur "real" und die Zukunft "noch immer unsicher", jedoch hätten sich die Perspektiven verbessert.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte im vergangenen Monat seine Prognose für die Weltwirtschaft erhöht. Er erwartet 2023 ein Wachstum von 2,9 statt zuvor geschätzt 2,7 Prozent.

R.Zarlengo--PV

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