Pallade Veneta - Unionspolitiker bringen Verschiebung von Atom- und Kohleausstieg ins Spiel

Unionspolitiker bringen Verschiebung von Atom- und Kohleausstieg ins Spiel


Unionspolitiker bringen Verschiebung von Atom- und Kohleausstieg ins Spiel
Unionspolitiker bringen Verschiebung von Atom- und Kohleausstieg ins Spiel

Politiker der Union haben eine Aussetzung des Atom- und Kohleausstiegs vorgeschlagen, um die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Käme es zu einem Lieferstopp für russisches Gas, "müssen die Pläne zum Atom- und Kohleausstieg ganz klar auf den Prüfstand", sagte der Energiepolitikexperte der Unionsfraktion, Mark Helfrich (CDU), der "Welt" vom Freitag. "Die Versorgungssicherheit Deutschland darf auf keinen Fall gefährdet werden."

Textgröße ändern:

Der frühere EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) schlug vor, den Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland hinauszuschieben. "Wenn man die Abhängigkeit von russischen Gasimporten nicht noch weiter erhöhen will, wäre es sinnvoll, die letzten drei noch am Netz befindlichen Atomkraftwerke in Deutschland Ende des Jahres nicht abzuschalten", sagte Oettinger im Gespräch mit "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten".

Die deutschen Kraftwerke verfügten über einen hohen Sicherheitsstandard und unterlägen ständigen Sicherheitskontrollen, sagte Oettinger. "Ich halte es für vertretbar, sie noch für eine gewisse Zeit am Netz zu lassen."

Nach bisheriger Gesetzeslage sollen spätestens Ende des Jahres die drei letzten deutschen Atomkraftwerke - Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 - abgeschaltet werden. Zudem sind neue Gaskraftwerke geplant.

Aus Sicht des Energiepolitikers Helfrich sind auch die für dieses Jahr geplanten Abschaltungen von Kohlekraftwerken ein Fehler: "Solange wir in Deutschland die russischen Gaslieferungen nicht adäquat durch zusätzliche LNG-Lieferungen, Wasserstoff und den Ausbau der erneuerbaren Energien kompensieren können, müssen wir in der derzeitigen Situation vorhandene Kohlekraftwerke betriebsbereit halten", sagte Helfrich.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Parteikreise: CDU-Bundesvorstand wählt Hoppermann einstimmig zur Generalsekretärin

Die Hamburger Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann wird neue CDU-Generalsekretärin. Der CDU-Bundesvorstand wählte die 44-Jährige am Montag einstimmig auf Vorschlag von Parteichef und Kanzler Friedrich Merz, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Parteikreisen erfuhr. Hoppermann löst Carsten Linnemann ab, der im Zuge einer Kabinettsumbildung nun das Amt des Bundesgesundheitsministers übernimmt. Merz will sich in Kürze in der Parteizentrale zu der Personalie äußern.

Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus

Abfällige Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva haben für einen diplomatischen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien gesorgt. Die brasilianische Regierung rief am Sonntag ihren Botschafter in Buenos Aires zurück. Auch bestellte sie den argentinischen Botschafter ein, um ihre "Empörung" über Mileis Äußerungen über Lula und andere Amtsträger zu übermitteln.

Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) haben am Sonntagabend deutschlandweit zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Mahnwachen und Spontandemonstrationen gab es nach Angaben von Polizei und von CSD-Vereinen in etlichen Städten vom rheinland-pfälzischen Mainz über Erfurt in Thüringen bis ins sächsische Dresden.

Äußerungen Mileis lösen diplomatische Krise zwischen Argentinien und Brasilien aus

Nach abfälligen Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und weitere Amtsträger ist zwischen Argentinien und Brasilien eine diplomatische Krise ausgebrochen. Die brasilianische Regierung rief ihren Botschafter in Buenos Aires zurück und bestellte den argentinischen Botschafter ein, um ihm ihre "Empörung" zu übermitteln und Erklärungen zu verlangen.

Textgröße ändern: