Pallade Veneta - US-Banken stützen angeschlagene First Republic Bank mit 30 Milliarden Dollar

US-Banken stützen angeschlagene First Republic Bank mit 30 Milliarden Dollar


US-Banken stützen angeschlagene First Republic Bank mit 30 Milliarden Dollar
US-Banken stützen angeschlagene First Republic Bank mit 30 Milliarden Dollar / Foto: Patrick T. Fallon - AFP/Archiv

Die in die Krise geratene US-Bank First Republic bekommt von elf Großbanken eine Finanzspritze von 30 Milliarden Dollar (rund 28 Milliarden Euro). "Diese Maßnahme durch Amerikas größte Banken spiegelt deren Vertrauen in First Republic und in Banken jeder Größe wider", erklärten die Geldhäuser, unter ihnen Bank of America, Citigroup und JPMorgan Chase, am Donnerstag. Das gemeinsame Vorgehen zeige auch das Vertrauen der Großbanken "in das Bankensystem des Landes".

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"Regionale, mittelgroße und kleine Banken sind für die Gesundheit und das Funktionieren unseres Finanzsystems von zentraler Bedeutung", fügten die Banken in einer gemeinsamen Pressemitteilung hinzu. Die Großbanken würden jetzt ihre "finanzielle Stärke und Liquidität" dort einsetzen, wo es am dringendsten benötigt werde.

Die Banken Citigroup, Bank of America, JPMorgan Chase und Wells Fargo machen bei der First Republic Bank unversicherte Einlagen von jeweils fünf Milliarden Dollar. Jeweils 2,5 Milliarden Dollar kommen von Goldman Sachs und Morgan Stanley. Die Banken BNY Mellon, PNC Bank, State Street, Truist und U.S. Bank stellen jeweils eine Milliarde Dollar zur Verfügung.

Die in San Francisco ansässige Regionalbank First Republic war im Zuge des Zusammenbruchs der Silicon Valley Bank (SVB) in Bedrängnis geraten. Die Aktie der Bank hat seit Mitte vergangener Woche massiv an Wert verloren. Medienberichte über eine mögliche Milliardenspritze ließen den Aktienkurs des Geldinstituts dann am Donnerstag in die Höhe schnellen.

Die Pleite der SVB - die größte Bankenpleite in den USA seit der Finanzkrise von 2008 - hat in den USA und international für erhebliche Turbulenzen gesorgt und zu Schwierigkeiten für eine Reihe von Banken geführt. Die vor allem im Technologiesektor aktive kalifornische Bank war vergangene Woche nach einem massiven Abzug von Kundeneinlagen zusammengebrochen.

In der Folge musste auch die in New York ansässige Signature Bank dichtgemacht werden. Die US-Regierung schritt energisch ein und sagte unter anderem eine Garantie aller Kundeneinlagen bei den beiden Banken zu.

Finanzministerin Janet Yellen versuchte am Donnerstag erneut, die Öffentlichkeit zu beruhigen. "Unser Bankensystem ist solide, und Amerikaner können sich sicher sein, dass ihre Einlagen da sein werden, wenn sie sie brauchen", sagte Yellen bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Senats. Die US-Regierung habe "entschlossene und kraftvolle Maßnahmen ergriffen, um das öffentliche Vertrauen in unser Bankensystem zu stabilisieren und zu stärken".

A.dCosmo--PV

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