Pallade Veneta - Putin und Xi wollen in Moskau "neue Ära" der Beziehungen einläuten

Putin und Xi wollen in Moskau "neue Ära" der Beziehungen einläuten


Putin und Xi wollen in Moskau "neue Ära" der Beziehungen einläuten
Putin und Xi wollen in Moskau "neue Ära" der Beziehungen einläuten / Foto: Mikhail Klimentyev - SPUTNIK/AFP

Chinas Präsident Xi Jinping und der russische Staatschef Wladimir Putin wollen bei Xis Moskau-Besuch in der kommenden Woche laut Kreml eine "neue Ära" der bilateralen Beziehungen einläuten. Es sei die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung "über die Vertiefung der umfassenden Partnerschaft und den Beginn einer neuen Ära für die strategischen Beziehungen" geplant, gab Kreml-Berater Juri Uschakow am Freitag nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen bekannt.

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Der Kreml begrüßte demnach ausdrücklich die zurückhaltende Position Pekings im Ukraine-Konflikt. "Natürlich wird der Ukraine-Konflikt Teil der Gespräche sein", sagte Uschakow. "Wir begrüßen sehr die Position voller Zurückhaltung und Ausgewogenheit der chinesischen Führung in dieser Frage." Peking verstehe "die wahren Ursachen dieser Krise" und Moskau nehme die chinesische Initiative von Ende Februar zur Beilegung des Konflikts positiv auf. Die beiden Präsidenten wollen demnach auch über die Zusammenarbeit im "militärisch-technischen" Bereich sprechen .

Demnach ist auch die Unterzeichnung eines Dokuments zu den russisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen vorgesehen sowie rund ein Dutzend weiterer Abkommen, die noch ausgearbeitet werden. Die beiden Präsidenten würden zudem einen Beitrag veröffentlichen, der in einer großen russischen und in einer chinesischen Zeitung "als wichtiges Signal" vor den Gesprächen veröffentlicht werde.

Die beiden Staatschefs werden den Angaben zufolge am Montag ein erstes Gespräch vor einem Abendessen führen. Xis Besuch in Moskau soll bis Mittwoch dauern. Der Besuch des chinesischen Präsident erfolgt zu einer Zeit, in der Moskau sich wegen der westlichen Sanktionen infolge des Ukraine-Konflikts mehr und mehr Richtung Peking orientiert. Zahlreiche Beobachter gehen davon aus, dass Russland dadurch in eine Art Abhängigkeit von Peking geraten könnte. Dem widersprach Uschakow: "Es gibt weder einen Anführer, noch einen Nachfolgenden in den Beziehungen zwischen Russland und China. Beide Seiten vertrauen sich auf Augenhöhe."

C.Conti--PV

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