Pallade Veneta - Zahl der Bezieher von Elterngeld leicht gesunken

Zahl der Bezieher von Elterngeld leicht gesunken


Zahl der Bezieher von Elterngeld leicht gesunken
Zahl der Bezieher von Elterngeld leicht gesunken / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Die Zahl der Bezieher von Elterngeld in Deutschland ist leicht gesunken. 2022 bezogen rund 1,8 Millionen Menschen die Unterstützung, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,2 Prozent weniger als 2021. Von den rund 1,8 Millionen Nutzern waren 26,1 Prozent Männer.

Textgröße ändern:

Der Trend setzte sich damit fort. Seit Jahren steigt der Prozentsatz an Männern bei der Nutzung an. 2015 hatte der Wert noch bei 20,9 Prozent gelegen. Mit einem Väteranteil von 30,2 Prozent lag Sachsen 2022 erneut auf dem ersten Platz, gefolgt von Thüringen (28,4 Prozent) sowie Bayern und Baden-Württemberg (jeweils 28,3 Prozent). Auf dem letzten Platz landete erneut das Saarland mit 20,8 Prozent.

38,7 Prozent der berechtigten Mütter und 16,1 Prozent der berechtigten Väter planten, das Elterngeld Plus zu beziehen. Bei dieser Leistung fallen die monatlichen Zahlungen in der Regel niedriger aus, dafür wird diese Variante aber bis zu 36 Monate lang gewährt. Seit Einführung dieser Variante wird es immer stärker nachgefragt. 2016 hatten 20,1 Prozent der Mütter und 8,2 Prozent der Väter diese Option gewählt. 2022 planten 32,8 Prozent der Eltern das Elterngeld Plus zumindest anteilig ein.

Noch immer beziehen Frauen deutlich länger das Elterngeld als Männer. Bei Frauen waren es im Schnitt 14,6 Monate - ein unveränderter Wert im Vergleich zum Vorjahr. Bei Männern waren es 3,6 Monate im Schnitt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete das ein leichtes Minus.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Anschlagsversuch in Leipzig: Paris unterstützt neue europäische Sanktionen gegen Russland

Nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig Anfang August hat der französische Präsident Emmanuel Macron sich für ein verschärftes Vorgehen gegen Moskau ausgesprochen. Frankreich "unterstützt die Verabschiedung neuer europäischer Sanktionen gegen Russland", erklärte Macron am Dienstagabend im Onlinedienst X. Er sei "voll und ganz solidarisch mit Deutschland", fügte der französische Staatschef hinzu.

Sachsens Innenminister nennt Anschlagsversuch in Leipzig "Staatsterrorismus"

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat mit Blick auf den Anschlagsversuch auf den Leipziger Flughafen von "Staatsterrorismus" gesprochen und vor einer "neuen terroristischen Bedrohung" gewarnt. "Die deutschen Sicherheitsbehörden haben angesichts der Häufigkeit und Intensität von Angriffen wie am Leipziger Flughafen eine neue Gefährdungslage zu bewältigen, weil diese Anschläge eine gänzlich neue terroristische Bedrohung darstellen, die man klar als Staatsterrorismus benennen und bekämpfen muss", sagte Schuster den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

US-Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran - Trump warnt Teheran vor Vergeltung

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Dies folge auf "versuchte Angriffe" der iranischen Revolutionsgarden "auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und auf in der Region stationierte US-Soldaten", teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Dienstag mit. US-Präsident Donald Trump drohte Teheran, die USA würden den Iran noch "viel härter" angreifen, sollte dieser auf die jüngsten Angriffe reagieren.

USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen

Die USA wollen in Venezuela in den kommenden Tagen eine Reihe von Öl-Abkommen unterzeichnen. Dafür reise US-Energieminister Chris Wright in das südamerikanische Land, teilte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Washington mit. Präsident Donald Trump hatte am Freitag den "größten Öl-Deal der Weltgeschichte" mit Venezuela verkündet. Er soll den USA die Kontrolle über rund ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven sichern.

Textgröße ändern: