Pallade Veneta - USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen

USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen


USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen
USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen / Foto: SAUL LOEB - AFP

Die USA wollen in Venezuela in den kommenden Tagen eine Reihe von Öl-Abkommen unterzeichnen. Dafür reise US-Energieminister Chris Wright in das südamerikanische Land, teilte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Washington mit. Präsident Donald Trump hatte am Freitag den "größten Öl-Deal der Weltgeschichte" mit Venezuela verkündet. Er soll den USA die Kontrolle über rund ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven sichern.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge zielen die geplanten US-Abkommen mit Unternehmen darauf ab, die Förderkapazitäten Venezuelas zu erhöhen. Der Ölkonzern Chevron wolle zudem eine Ausweitung seiner Aktivitäten in dem Land verkünden, hieß es in Washington.

Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. Die Trump-Regierung hatte Druck auf Caracas ausgeübt, ihr Zugang zu den Vorkommen zu gewähren. Die USA haben Venezuela im Gegenzug private Investitionen von mehr als 100 Milliarden Dollar (rund 86 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt.

US-Elitesoldaten hatten im Januar den linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro in Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht. In New York soll ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden. Übergangspräsidentin ist seitdem Maduros frühere Stellvertreterin Delcy Rodríguez. Sie hatte nach Trumps Ankündigung zu den Ölvorräten versichert, Venezuela behalte die volle "Souveränität über seine Ressourcen".

T.Galgano--PV

Empfohlen

USA und Iran weiten Angriffe deutlich aus - Zwei Tote laut iranischen Staatsmedien

Die USA und der Iran haben ihre militärische Konfrontation am Dienstag deutlich verschärft. US-Streitkräfte griffen nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran an, Teheran meldete daraufhin Raketen- und Drohnenschläge auf US-Stützpunkte in der Region. US-Präsident Donald Trump drohte mit noch "viel härteren" Angriffen. Bei einem US-Angriff auf ein Wohnhaus während einer Hochzeitsfeier wurden nach iranischen Behördenangaben zwei Menschen getötet.

Anschlagsversuch in Leipzig: AfD-Spitzenkandidat Siegmund fordert Diplomatie statt Sanktionen

Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig Anfang August Diplomatie statt neuer Sanktionen gegen Russland gefordert. "Diplomatie. Miteinander reden", sagte Siegmund dem Portal "The Pioneer" am Rande einer Wahlkampfveranstaltung am Dienstag auf die Frage, welche Maßnahmen die Bundesregierung nun gegen Russland ergreifen solle. Es müsse gefragt werden, was der bisherige Kurs des Westens gegenüber Moskau in den vergangenen Jahren gebracht habe.

Anschlagsversuch in Leipzig: Paris unterstützt neue europäische Sanktionen gegen Russland

Nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig Anfang August hat der französische Präsident Emmanuel Macron sich für ein verschärftes Vorgehen gegen Moskau ausgesprochen. Frankreich "unterstützt die Verabschiedung neuer europäischer Sanktionen gegen Russland", erklärte Macron am Dienstagabend im Onlinedienst X. Er sei "voll und ganz solidarisch mit Deutschland", fügte der französische Staatschef hinzu.

Sachsens Innenminister nennt Anschlagsversuch in Leipzig "Staatsterrorismus"

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat mit Blick auf den Anschlagsversuch auf den Leipziger Flughafen von "Staatsterrorismus" gesprochen und vor einer "neuen terroristischen Bedrohung" gewarnt. "Die deutschen Sicherheitsbehörden haben angesichts der Häufigkeit und Intensität von Angriffen wie am Leipziger Flughafen eine neue Gefährdungslage zu bewältigen, weil diese Anschläge eine gänzlich neue terroristische Bedrohung darstellen, die man klar als Staatsterrorismus benennen und bekämpfen muss", sagte Schuster den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Textgröße ändern: