Pallade Veneta - SPD-Fraktionsvize Schmidt sieht Deutschland in Fachkräfte-Wettbewerb

SPD-Fraktionsvize Schmidt sieht Deutschland in Fachkräfte-Wettbewerb


SPD-Fraktionsvize Schmidt sieht Deutschland in Fachkräfte-Wettbewerb
SPD-Fraktionsvize Schmidt sieht Deutschland in Fachkräfte-Wettbewerb / Foto: ODD ANDERSEN - AFP/Archiv

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dagmar Schmidt, sieht Deutschland in einem Fachkräfte-Wettbewerb mit anderen Ländern. "Es reicht nicht, darauf zu vertrauen, dass interessierte Fachkräfte schon von ganz allein den Weg nach Deutschland finden", erklärte Schmidt am Mittwoch. Am Donnerstag berät der Bundestag erstmals den Gesetzentwurf der Bundesregierung zu erleichterter Fachkräfteeinwanderung, danach kommt die Vorlage in den Innenausschuss.

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"Wir befinden uns da im Wettbewerb mit etlichen anderen Ländern, die vielfach sogar den Vorteil einer niedrigeren Sprachbarriere haben", mahnte Schmidt. Sie kündigte an, qualifizierten oder erfahrenen Fachkräften aus dem Ausland werde künftig entgegengekommen "durch Sprachförderung, mit einfacher und schneller Anerkennung von Qualifikationen und mit weniger Bürokratie".

Die Neuerung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sieht eine leichtere Anerkennung der Berufsabschlüsse vor. Wer einen im Ausland anerkannten Abschluss hat, über zwei Jahre Berufserfahrung verfügt und hierzulande ein Gehalt über einer bestimmten Schwelle bekommt, dessen Abschluss muss künftig nicht mehr in Deutschland anerkannt sein - beziehungsweise die Anerkennung kann auch nachträglich erfolgen.

Außerdem ist eine auf einem Punktesystem basierte sogenannte Chancenkarte geplant. Zu dem Punktesystem gehören neben der Qualifikation und Sprachkenntnissen auch Kriterien wie das Alter, der Bezug zu Deutschland und das Potenzial der Ehepartnerin oder des Lebenspartners. Schon während der Arbeitssuche darf dann in Deutschland begrenzt gearbeitet werden.

L.Barone--PV

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