Pallade Veneta - Pjöngjang warnt nach Treffen zwischen Biden und Yoon vor "größerer Gefahr"

Pjöngjang warnt nach Treffen zwischen Biden und Yoon vor "größerer Gefahr"


Pjöngjang warnt nach Treffen zwischen Biden und Yoon vor "größerer Gefahr"
Pjöngjang warnt nach Treffen zwischen Biden und Yoon vor "größerer Gefahr" / Foto: JORGE SILVA - POOL/AFP

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hat angesichts der Ankündigung einer verstärkten atomaren Zusammenarbeit zwischen den USA und Südkorea vor einer "größeren Gefahr" gewarnt. Nordkorea sei nach wie vor davon überzeugt, dass seine nukleare Abschreckung "weiter perfektioniert" werden müsse, sagte Kim Yo Jong am Samstag in einer ersten Reaktion aus Pjöngjang laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

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"Je mehr sich die Feinde darauf versteifen, Atomkriegsübungen zu veranstalten, und je mehr Atomwaffen sie in der Nähe der koreanischen Halbinsel stationieren, desto stärker werden wir unser Recht auf Selbstverteidigung ausüben", fügte sie hinzu.

US-Präsident Joe Biden und der südkoreanische Staatschef Yoon Suk Yeol hatten bei einem Treffen in Washington am Mittwoch scharfe Warnungen an Nordkorea gerichtet und eine verstärkte Zusammenarbeit beim Thema Atomwaffen vereinbart. Biden sagte, ein nordkoreanischer Atomwaffenangriff gegen die USA oder ihre Verbündeten würde das "Ende" des "Regimes" in Pjöngjang bedeuten. Yoon sagte, eine Antwort auf einen nordkoreanischen Atomangriff würde US-Atomwaffen umfassen. Das voranschreitende Raketen- und Atomprogramm des international weitgehend isolierten Landes hat in Seoul und Washington zu großer Besorgnis geführt.

Nach den Worten von Kim Yo Jong führe die Vereinbarung "nur dazu, dass der Frieden und die Sicherheit in Nordostasien und der Welt einer noch größeren Gefahr ausgesetzt werden".

Zuvor hatte bereits China Washington und Seoul davor gewarnt, eine "Konfrontation" mit Nordkorea zu "provozieren". Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, rief am Donnerstag alle Parteien dazu auf, sich "konstruktiv" für eine "friedliche Lösung" des Konflikts auf der koreanischen Halbinsel einzusetzen.

R.Zaccone--PV

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