Pallade Veneta - Scholz: Beim G7-Gipfel getroffene Entscheidungen "Bekenntnis zu einer besseren Welt"

Scholz: Beim G7-Gipfel getroffene Entscheidungen "Bekenntnis zu einer besseren Welt"


Scholz: Beim G7-Gipfel getroffene Entscheidungen "Bekenntnis zu einer besseren Welt"
Scholz: Beim G7-Gipfel getroffene Entscheidungen "Bekenntnis zu einer besseren Welt" / Foto: Louise Delmotte - POOL

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Ergebnisse des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima gelobt. Die dort getroffenen Entscheidungen seien "ein ganz gutes, klares Bekenntnis zu einer besseren Welt", sagte Scholz am Sonntag in Hiroshima. Sie würden "getragen von den wirtschaftsstarken Demokratien und deshalb ist das auch hier ein sehr erfolgreicher Gipfel".

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Er nannte speziell die Bekämpfung des Hungers auf der Welt und die politische Verständigung über gemeinsame Haltungen zu Fragen für die Zukunft des Planeten. Dazu gehörten die Bekämpfung des Klimawandels und Sicherheit auf der Welt zu schaffen und gleichzeitig dafür zu sorgen, "dass wir auf Augenhöhe mit den vielen wachsenden Nationen im Süden der Welt sprechen", sagte Scholz.

Scholz bezeichnete die Anwesenheit des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am G7-Gipfel als "ganz wichtig". Dies gelte nicht nur mit Blick auf Gespräche Selenskyjs mit den G7-Staaten, sondern auch für eine "ganz neue Intensität der Gesprächsführung" mit Ländern aus dem globalen Süden. Dies finde "in angemessener Weise und auf Augenhöhe statt".

Selenskyj war am Rande des Gipfels mit Vertretern mehrerer Staaten zu Einzelgesprächen zusammengetroffen, unter anderen mit Bundeskanzler Scholz und dem indischen Premierminister Narendra Modi. Die Begegnung mit Modi war die erste der beiden Politiker seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022.

Die G7-Gruppe hatte bei ihrem Gipfel in Japan unter anderem der Ukraine ihre "unerschütterliche Unterstützung" zugesichert. Die "diplomatische, finanzielle, humanitäre und militärische Unterstützung" für das von Russland angegriffene Land solle verstärkt werden, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung der Gruppe führender Industriestaaten.

"Wir bekräftigen unsere unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine, solange dies nötig ist, um einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen", erklärten die G7-Staats- und Regierungschefs. Auch kündigten sie an, Lücken in den bisherigen Sanktionen gegen Moskau zu schließen.

R.Zarlengo--PV

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