Pallade Veneta - Berliner Polizei ermittelt gegen eigenen Mitarbeiter

Berliner Polizei ermittelt gegen eigenen Mitarbeiter


Berliner Polizei ermittelt gegen eigenen Mitarbeiter
Berliner Polizei ermittelt gegen eigenen Mitarbeiter / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Berliner Polizei hat wegen Äußerungen in sozialen Medien Ermittlungen gegen einen eigenen Mitarbeiter aufgenommen. Es gehe möglicherweise um den Verdacht der Volksverhetzung, sagte ein Polizeisprecher am Freitag auf Anfrage. Bei dem Mann handelt es sich demnach nicht um einen Vollzugsbeamten. Er soll als Sachbearbeiter im Büro des Gesamtpersonalrats gearbeitet haben.

Textgröße ändern:

Die Äußerungen soll er auf privaten Nutzerkonten in verschiedenen sozialen Netzwerken getätigt haben. Den Angaben zufolge nahm nach Hinweisen dazu Mitte Mai die sogenannte Ermittlungsgruppe Zentral des Staatsschutzes Ermittlungen auf. Diese untersucht Fälle, die eigene Mitarbeiter betreffen.

Der Vorgang befinde sich aktuell "zur rechtlichen Würdigung" bei der Staatsanwaltschaft, hieß es weiter. In Abhängigkeit dieses Ergebnisses sollten dienstrechtliche Maßnahmen inklusive der weiteren Beschäftigung des Manns geprüft werden.

Der "Tagesspiegel" berichtete, dass der Mann unter anderem gegen die Ukraine, Klimaaktivisten und das "Asylvolk" gehetzt haben soll. In seinen Posts fänden sich Rassismus sowie Begeisterung für Wehrmacht und AfD. Der Polizeisprecher wollte den Bericht unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bestätigen.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Nordkoreas Machthaber Kim besucht unangekündigt chinesische Grenzstadt

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat offenbar die chinesische Grenzstadt Dandong besucht. Das verlautete aus Regierungskreisen in Seoul, auch südkoreanische Medien berichteten am Samstag entsprechend. Kim überquerte die Grenze über eine große Brücke, die erst in der vergangenen Woche zwölf Jahre nach ihrer Fertigstellung offiziell eröffnet worden war.

70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz: Neue landesweite Proteste in Frankreich

Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich wollen am Samstag "Gelbwesten", Gewerkschaften und Schüler im Land auf die Straße gehen. Angesichts der starken Spannungen werden rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Für die Demonstrationen gelten strenge Auflagen, in Paris wurde nur ein Protestmarsch genehmigt, dessen Route verkürzt wurde. Die Behörden in Lyon haben Demonstrationen im Stadtzentrum untersagt. In Marseille darf nur eine Gewerkschaftskundgebung stattfinden.

Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive im Westjordanland

Nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser hat die israelische Armee eine Großoffensive im besetzten Westjordanland gestartet. "Anti-Terror-Einsätze" seien an Dutzenden Orten im Gange, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der israelischen Armee und des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet. Sicherheitskräfte durchsuchten im Raum Hebron Ziele und befragten Verdächtige, um "terroristische Infrastruktur zu lokalisieren und zu zerschlagen".

Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans

Frankreichs Rechtspopulisten kommen am Wochenende zu einem Parteitag in Orléans zusammen. Der Chef des Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, stellt sich am Samstag ohne Gegenkandidaten zur Wiederwahl. Am Sonntag steht eine Rede von RN-Fraktionschefin Marine Le Pen auf dem Programm. Mit dem Auftritt vor rund 10.000 Anhängern will sie offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf eröffnen. Sechs Monate vor der Wahl liegt Le Pan in Umfragen derzeit weit vorn.

Textgröße ändern: