Pallade Veneta - US-Republikaner planen erste Präsidentschaftsdebatte am 23. August

US-Republikaner planen erste Präsidentschaftsdebatte am 23. August


US-Republikaner planen erste Präsidentschaftsdebatte am 23. August
US-Republikaner planen erste Präsidentschaftsdebatte am 23. August / Foto: Daniel SLIM - AFP/Archiv

Die US-Republikaner planen am 23. August eine erste Debatte mit ihren aussichtsreichsten Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2024. Wie das Nationalkomitees der Republikaner (Republican National Committee, RNC) am Freitag mitteilte, sollen zu der Diskussionsveranstaltung nur Kandidaten zugelassen werden, die unter anderem in einer anerkannten Umfrage mindestens ein Prozent Zustimmung erhalten und 40.000 Spender für ihre Kampagne hinter sich versammelt haben. Zudem sollen sich die Teilnehmer per Unterschrift vorab dazu verpflichten, den am Ende von den Republikanern nominierten Kandidaten zu unterstützen.

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Ex-Präsident Donald Trump, der laut Umfragen derzeit aussichtsreiche republikanische Bewerber, hat bisher jedoch offen gelassen, ob er einen anderen Kandidaten unterstützen würde. Dies hänge davon ab, "wer das ist", erklärte Trump im Februar in einem Radiointerview.

Das RNC verpflichte sich zu einem "fairen, neutralen und transparenten Vorwahlprozess" mit dem Ziel, für den nominierten Kandidaten die "bestmöglichen Voraussetzungen" für einen Sieg bei der Präsidentschaftswahl im November 2024 zu schaffen, erklärte RNC-Chefin Ronna McDaniel.

Die erste Debatte soll in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin stattfinden. In dem politisch umkämpften Staat hatte der Demokrat Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020 um nur rund 20.000 Stimmen vorne gelegen.

Bisher sind bei den Republikanern sieben halbwegs aussichtsreiche Kandidaten in das Rennen um die Präsidentschaft eingestiegen. Sollte sich das Kandidatenfeld entsprechend erweitern, will das RNC die Debatte am 23. August um eine zweite am folgenden Abend erweitern.

Trump hatte im vergangenen November verkündet, bei der Präsidentschaftswahl 2024 erneut antreten zu wollen. In den folgenden Monaten stiegen unter anderem die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, der afroamerikanische Senator Tim Scott und der frühere Gouverneur des Südstaates Arkansas, Asa Hutchinson, in das Rennen ein. Trumps mutmaßlich gefährlichster innerparteilicher Rivale - Floridas Gouverneur DeSantis - verkündete vergangene Woche seine Präsidentschaftsbewerbung.

N.Tartaglione--PV

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