Pallade Veneta - Schweden sucht Einigung mit Türkei kurz vor Nato-Gipfel

Schweden sucht Einigung mit Türkei kurz vor Nato-Gipfel


Schweden sucht Einigung mit Türkei kurz vor Nato-Gipfel
Schweden sucht Einigung mit Türkei kurz vor Nato-Gipfel / Foto: Adem ALTAN - AFP

Wenige Tage vor dem Nato-Gipfel kommen Vertreter Schwedens und der Türkei am Donnerstag in Brüssel zusammen. Die schwedische Regierung hofft bei dem Treffen im Nato-Hauptquartier auf Bewegung der Türkei im Streit um den Beitritt Schwedens zur Militärallianz. Die Türkei hat allerdings deutlich gemacht, dass sie sich Druck nicht beugen will.

Textgröße ändern:

Ankara wirft Schweden vor, ein Zufluchtsort für "Terroristen" zu sein, womit vor allem Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gemeint sind. Neben Ungarn ist die Türkei das einzige der 31 Nato-Länder, das die Beitrittsakte Schwedens noch nicht ratifiziert hat. Diplomaten hoffen, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beim Gipfeltreffen in der litauischen Hauptstadt Vilnius ab Dienstag einlenkt.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Mindestens 37 Tote bei russischem Drohnenangriff auf Munitionslager nahe Kiew

Ein russischer Drohnenangriff hat in einem Munitionslager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen Großbrand und zahlreiche Explosionen ausgelöst. Mindestens 37 Menschen kamen ums Leben, wie Regionalgouverneur Tymur Tkatschenko am Samstag berichtete. In dem Depot sei Munition für die ukrainische Armee gelagert gewesen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Er kündigte an, die Verantwortlichen für die verbotene Waffenlagerung nahe Wohngebieten zur Rechenschaft zu ziehen.

Isländer entscheiden über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen

Die Isländer haben am Samstag in einem Referendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union abgestimmt. Umfragen sahen ein knappes Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern einer EU-Annäherung bei der Volksabstimmung voraus. Ergebnisse wurden in der Nacht zum Sonntag erwartet.

Medien: Bundesregierung sieht offenbar Russland hinter Drohnenvorfall in Leipzig

Die Bundesregierung sieht einem Medienbericht zufolge Russland hinter dem Drohnenvorfall in Leipzig. Berlin plane, in den kommenden Tagen Moskau offiziell für den versuchten Sprengstoffdrohnenanschlag von Anfang August verantwortlich zu machen, berichteten die "Welt an Sonntag" und das Portal Politico am Samstag unter Verweis auf "drei mit dem Vorgang vertraute Personen". Demnach sollen zeitgleich "umfangreiche" Maßnahmen angekündigt werden.

27 Tote nach Drohnenangriff auf Munitionslager westlich von Kiew

Ein russischer Drohnenangriff auf ein Munitionslager nahe Kiew hat mindestens 27 Menschen getötet. Mehr als 300 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Textgröße ändern: