Pallade Veneta - 2022 in Russland freigelassener Ex-US-Soldat bei Kämpfen in Ukraine verletzt

2022 in Russland freigelassener Ex-US-Soldat bei Kämpfen in Ukraine verletzt


2022 in Russland freigelassener Ex-US-Soldat bei Kämpfen in Ukraine verletzt
2022 in Russland freigelassener Ex-US-Soldat bei Kämpfen in Ukraine verletzt / Foto: Dimitar DILKOFF - AFP

Der 2022 in einem Gefangenenaustausch aus russischer Haft entlassene Ex-US-Marineinfanteriesoldat Trevor Reed ist bei Kämpfen in der Ukraine verletzt worden. Reed habe an der Seite der Ukraine gekämpft und sei nun zur Behandlung seiner Verletzungen nach Deutschland geschickt worden, erklärte Vedant Patel, Sprecher des US-Außenministeriums, am Dienstag in Washington. Zu Art und Schwere der Verletzungen machte er keine Angaben.

Textgröße ändern:

Reed habe sich auf eigene Initiative in der Ukraine befunden, seinen Transport nach Deutschland habe eine Nichtregierungsorganisation organisiert, hieß es.

Reed, der im April 2022 im Austausch gegen den in den USA wegen Drogenschmuggels zu 20 Jahren Gefängnis verurteilten russische Pilot Konstantin Jaroschenko aus einem russischen Gefängnis freigekommen war, sei "auf eigene Faust in die Ukraine gereist" und habe "keinerlei Aktivitäten im Auftrag der US-Regierung" ausgeführt, erklärte Außenamtssprecher Patel.

Die US-Regierung habe stets "glasklar zum Ausdruck gebracht", dass Reisen in die Ukraine und insbesondere die Teilnahme an Kämpfen dort mit einem "sehr realen Risiko der Gefangennahme, des Todes und der Körperverletzung verbunden" sei, sagte Patel.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, sagte, die Regierung habe US-Bürger "außerordentlich deutlich" davor gewarnt, "in die Ukraine zu reisen, geschweige denn, sich an Kämpfen zu beteiligen". Dem Weißen Haus lägen keine Zahlen dazu vor, wie viele US-Bürger sich freiwillig zum Kampf an der Seite der ukrainischen Streitkräfte entschlossen hätten.

Der nun in der Ukraine verletzte Reed war 2021 in Russland zu neun Jahren Haft verurteilt worden, weil er 2019 in betrunkenem Zustand zwei Polizisten attackiert haben soll, die zu einer Party in Moskau gerufen worden waren.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an

Für die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist eine befristete Waffenruhe angekündigt worden. Russland und die Ukraine hätten sich auf eine vorübergehende Einstellung der Kämpfe geeinigt, um Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten zu ermöglichen, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Moskau bestätigte die geplante Feuerpause. Die ukrainische Armee sagte ihre Unterstützung für eine humanitäre Mission zu.

Treffen in Istanbul: Außenminister fordern Deeskalation im Iran-Krieg und Hormus-Öffnung

Bei einem Treffen in Istanbul haben Außenminister aus acht Ländern für eine diplomatische Lösung der Konflikte in der Golfregion geworben und die Öffnung der Straße von Hormus gefordert. Es herrsche Einigkeit, "dass Diplomatie und Dialog der einzige Weg nach vorn sind", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan zum Abschluss der Beratungen am Freitag. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte den Iran und die Huthi-Miliz auf, ihre Angriffe auf die internationale Schifffahrt einzustellen.

Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung

Bewaffnete Männer haben bei einem Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Süden Jordaniens mindestens sieben Menschen getötet und 34 weitere verletzt. Die Angreifer eröffneten am Freitag während eines Trauerzugs in der Ortschaft Hammud in der Provinz Karak das Feuer, wie die Behörden mitteilten. Jordaniens Innenminister Mazen al-Faraya sprach von einem "Terroranschlag einer Gruppe von Extremisten".

Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive

Zwei bewaffnete Palästinenser haben an einem Kontrollpunkt nahe Hebron im besetzten Westjordanland zwei israelische Soldaten getötet und drei weitere verletzt. Die beiden Angreifer wurden bei dem Schusswechsel am Freitag getötet, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte als Reaktion auf den Angriff an, das Westjordanland "vollständig" abzuriegeln. Außerdem drohte er eine großangelegte Militäroffensive an, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Textgröße ändern: