Pallade Veneta - Tausende protestieren in Florenz gegen den Ukraine-Krieg

Tausende protestieren in Florenz gegen den Ukraine-Krieg


Tausende protestieren in Florenz gegen den Ukraine-Krieg
Tausende protestieren in Florenz gegen den Ukraine-Krieg

Tausende Menschen haben am Samstag in Florenz gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine protestiert und ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bekundet. Viele Demonstranten schwenkten auf dem Platz vor der Basilika Santa Croce im Zentrum der italienischen Großstadt regenbogenfarbene Friedensfahnen und die blau-gelbe Flagge der Ukraine.

Textgröße ändern:

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj richtete sich in einer Videobotschaft an die Demonstranten. Sein Land werde "24 Stunden am Tag " bombardiert, wobei Schulen, Krankenhäuser, Wohngebiete und "sogar Kirchen, sogar Plätze wie der Ihre" angegriffen würden. Laut der italienischen Übersetzung sagte Selenskyj, dass seit Kriegsbeginn 79 Kinder in der Ukraine getötet worden seien und fügte hinzu, dass Europa "nicht vergessen" dürfe.

In Frankreich beteiligten sich am Samstag fast 10.000 Menschen an Solidaritätskundgebungen für die Ukraine. Etwa tausend Demonstranten versammelten sich in der Hauptstadt Paris. Einige von ihnen riefen auf Plakaten zum Boykott von russischem Öl und Gas auf. Am vergangenen Wochenende waren in ganz Frankreich mehr als 40.000 Menschen zu Kundgebungen gegen den Krieg auf die Straße gegangen.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Libanons Präsident Aoun fordert Waffenstillstand und Verhandlungen mit Israel

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat erneut zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen mit Israel aufgerufen. Aoun betonte "die Notwendigkeit eines Waffenstillstands" und erklärte, dass "das Wichtigste darin besteht, die Eskalation" zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz zu beenden, wie es am Donnerstag in einer Erklärung des libanesischen Präsidentenamtes hieß.

EU-Gipfel: Orban verärgert Teilnehmer mit Kreditblockade

Die EU-Gipfelteilnehmer haben Ungarns Widerstand gegen einen Ukraine-Kredit nicht überwinden können. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte die Haltung des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban am Donnerstag in Brüssel einen "groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten", die der Handlungsfähigkeit und dem Ansehen der EU schadeten. Mit Blick auf den Iran-Krieg riefen die Vertreter der 27 Mitgliedsstaaten die Kriegsparteien dazu auf, auf Angriffe gegen zivile Infrastruktur zu verzichten.

Iran-Krieg: EU mahnt angesichts möglicher Migrationsbewegungen zu "Wachsamkeit"

Angesichts möglicher Migrationsbewegungen infolge des Iran-Kriegs haben die Staats- und Regierungschefs der EU zu "Wachsamkeit" gemahnt. Die EU sei bereit, "ihre diplomatischen, rechtlichen, operativen und finanziellen Instrumente in vollem Umfang zu mobilisieren, um unkontrollierte Migrationsbewegungen in die EU zu verhindern", heißt es in der am Donnerstagabend veröffentlichten Gipfelerklärung. Die Sicherheit und die Kontrolle der Außengrenzen der Europäischen Union würden "weiter verstärkt".

Italien: Lega-Nord-Gründer Umberto Bossi gestorben

Der italienische Rechtspopulist und Gründer der einflussreichen Regionalpartei Lega Nord, Umberto Bossi, ist tot. Wie mehrere Medien am Donnerstag berichteten, verstarb der 84-Jährige im norditalienischen Varese auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Der für seine provokante Rhetorik bekannte Bossi war vor allem in den 90er und 2000er Jahren einer der prägenden Politiker Italiens.

Textgröße ändern: