Pallade Veneta - DeSantis distanziert sich klar von Trumps Wahlbetrugsvorwürfen

DeSantis distanziert sich klar von Trumps Wahlbetrugsvorwürfen


DeSantis distanziert sich klar von Trumps Wahlbetrugsvorwürfen
DeSantis distanziert sich klar von Trumps Wahlbetrugsvorwürfen / Foto: Sergio FLORES - AFP/Archiv

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber und Gouverneur des Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, hat sich so deutlich wie nie zuvor von den Wahlbetrugsvorwürfen von Ex-Präsident Donald Trump distanziert. "Natürlich hat er verloren", sagte der rechte Hardliner in einem Interview mit dem US-Sender NBC, das am Montag zunächst in Auszügen veröffentlicht wurde, über seinen parteiinternen Rivalen. "Joe Biden ist der Präsident."

Textgröße ändern:

Die Präsidentschaftswahl 2020 sei aber auch nicht "die perfekte Wahl" gewesen, fügte der Gouverneur hinzu. "Ich denke nicht, dass es eine gut geführte Wahl war." DeSantis kritisierte unter anderem die starke Zunahme der Stimmabgabe per Briefwahl im Zuge der Corona-Pandemie.

Trump behauptet bis heute ohne jeden Beleg, bei der Präsidentschaftswahl 2020 durch massiven Betrug um einen Sieg gebracht worden zu sein. Der 77-jährige Rechtspopulist sieht sich als wahren Sieger an und spricht von einer "manipulierten" Wahl. Seine Versuche, sich nach seiner Niederlage gegen den Demokraten Biden an der Macht zu halten, trugen ihm kürzlich eine Anklage unter anderem wegen Verschwörung zum Betrug an den USA ein.

Allerdings halten auch viele Wähler der Republikaner die Wahl 2020 für manipuliert und Biden nicht für den rechtmäßigen Präsidenten. Angesichts von Trumps Beliebtheit an der rechten Basis tun sich viele republikanische Politiker schwer damit, sich bei dem Thema klar von dem Ex-Präsidenten zu distanzieren.

DeSantis gilt als der gefährlichste Rivale Trumps im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner für die Wahl 2024. Allerdings liegt der 44-jährige Gouverneur in Umfragen mit großem Abstand hinter dem Ex-Präsidenten. In einer Umfrage von Ende Juli kommt Trump auf 58 Prozent und DeSantis auf 15 Prozent.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Linke-Spitzenkandidatinnen: Ostdeutscher Wahlkampf ist emotional geprägt

Im Vorfeld der anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern betonen die Spitzenkandidatinnen der Linken Partei die emotionale Dimension des Wahlkampfs. Eva von Angern kritisiert, dass die extreme Rechte mit Ängsten spiele, während sie gemeinsam mit Simone Oldenburg und Elif Eralp nach gemeinsamen Lösungen für strukturelle Probleme sucht.

Grüne fordern Pflanzung einer Million Bäume und mehr Hitzeschutz

Angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise fordern die Grünen, den Schutz vor extremer Hitze stärker als bisher zur Priorität zu machen. "Wir wollen die Neupflanzung von mindestens einer Million zusätzlicher Straßenbäume in unseren Städten und Gemeinden bis 2030 aus Bundesmitteln finanzieren", heißt es in einem Beschluss des Bundesvorstands auf dessen Klausurtagung am Freitag in Berlin.

Unterlassene Hilfeleistung: Wann Sie helfen müssen und welche Risiken bestehen

Wer in einer Notlage nicht hilft, macht sich strafbar. Doch was genau verlangt das Gesetz von Passanten? Rechtsanwältin Leonora Holling und Rechtsanwalt Christian Rode klären auf: Hilfe muss möglich und zumutbar sein, doch wer handelt, ist vor Haftungsrisiken weitgehend geschützt.

Neue Berechnung: Deutschland droht 2026 Klimaziel zu verfehlen

Deutschland droht 2026 anders als in den Vorjahren sein gesetzliches Klimaziel zu verfehlen. Das geht aus am Freitag veröffentlichten Berechnungen des Thinktanks Agora Energiewende auf Basis vorläufiger Daten hervor. Demnach nahmen die Treibhausgasemissionen im ersten Halbjahr zwar weiter ab, jedoch nur geringfügig um sieben Millionen CO2-Äquivalente. Zudem sei der Rückgang in erster Linie auf die schwierige Wirtschaftslage und auf Preiseffekte zurückzuführen.

Textgröße ändern: