Pallade Veneta - Strack-Zimmermann drängt auf Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Ukraine

Strack-Zimmermann drängt auf Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Ukraine


Strack-Zimmermann drängt auf Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Ukraine
Strack-Zimmermann drängt auf Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Ukraine / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat in der Diskussion um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) scharf kritisiert. "Auf was wartet der Bundeskanzler in Gottes Namen?" schrieb Strack-Zimmermann am Sonntagabend im Online-Dienst Twitter, der in "X" umbenannt wurde. Scholz "alleine blockiert diese Entscheidung innerhalb der Koalition. Das ist verantwortungslos", fügte sie hinzu.

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Auch der ukrainische Präsidentenberater Michailo Podoljak bekräftige die Forderung seines Landes nach einer baldigen Lieferung der Taurus-Marschflugkörper. "Es ist notwendig, Entscheidungen schneller und entschiedener zu treffen", sagte Podoljak der "Bild". Es gebe "keine andere Möglichkeit, die russische Logistik und die Nachhut zu zerstören, also wird Taurus gebraucht", argumentierte er. Ziel sei nicht, "das russische Territorium anzugreifen", sondern "Die Ressourcen der Besatzer zu zerstören".

Die Ukraine drängt Deutschland seit längerem dazu, die Marschflugkörper mit großer Reichweite und Zerstörungskraft zu liefern. Auch die Grünen und die FDP fordern seit Wochen entsprechende Lieferungen an Kiew. Der Kanzler hat sich bisher nicht für oder gegen die Militärhilfe entschieden. Ein aus Reihen der SPD angebrachtes Argument gegen die Lieferung ist die drohende Eskalation des Konflikts, da das Waffensystem mit seiner Reichweite von mehr als 500 Kilometern auch russisches Staatsgebiet erreichen kann.

Podoljak sagte "Bild" weiter, dass fehlende Waffen im vergangenen Jahr ein schnelleres Vorrücken der ukrainischen Armee verhindert hätten. "Leider gab es im letzten Jahr keine derartige Ausrüstung, und in der jetzigen Phase des Krieges reicht sie nicht mehr aus", erläuterte der Präsidentenberater. Die Menge an Waffen, "die im letzten Jahr über den Ausgang des Krieges entscheiden konnte, reicht heute nicht mehr aus; es sollte mehr davon geben."

F.Dodaro--PV

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