Pallade Veneta - Hofreiter wegen vier Zentimeter zu kurzen Beins ausgemustert

Hofreiter wegen vier Zentimeter zu kurzen Beins ausgemustert


Hofreiter wegen vier Zentimeter zu kurzen Beins ausgemustert
Hofreiter wegen vier Zentimeter zu kurzen Beins ausgemustert / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter ist nach eigenen Worten von der Bundeswehr ausgemustert worden, weil sein rechtes Bein vier Zentimeter kürzer ist als das linke. "Der Mann von der Musterungskommission sagte zu mir: 'Sie können ja nicht einmal gerade stehen'", sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung von Mittwoch.

Textgröße ändern:

Der seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wiederholt offensiv für Waffenlieferungen an die Ukraine werbende Hofreiter sagte dem Blatt, er sei immer kritisch gegenüber militärischen Interventionen gewesen, "aber ich war nie Pazifist". Er habe nie eine Schusswaffe in der Hand gehalten, aber er verfüge über gewisse Erfahrungen mit Auseinandersetzungen.

Als Student der Botanik sei er monatelang in Südamerika unterwegs gewesen und mehrmals von Banditen überrascht worden, die ihn mit Gewehren bedroht und seine Fotoapparate verlangt hätten. "Ich hatte immer eine Machete dabei und wollte natürlich meine Kameras nicht hergeben", sagte Hofreiter.

"Einmal habe ich mein Stemmeisen aus der Tasche genommen und auf den Kopf des Anführers gerichtet - seine Bande war stärker als ich, aber dem Anführer war sofort klar, ihn hätte ich erwischt." So sei der Konflikt schnell beendet gewesen.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive

Zwei bewaffnete Palästinenser haben an einem Kontrollpunkt nahe Hebron im besetzten Westjordanland zwei israelische Soldaten getötet und drei weitere verletzt. Die beiden Angreifer wurden bei dem Schusswechsel am Freitag getötet, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte als Reaktion auf den Angriff an, das Westjordanland "vollständig" abzuriegeln. Außerdem drohte er eine großangelegte Militäroffensive an, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Vor US-Zwischenwahlen: Gefälschte Umfragen aufgeflogen

Kurz vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress am 3. November sorgen gefälschte Meinungsumfragen für Unruhe. Das selbst ernannte Umfrageinstitut Wedgewood Polls räumte ein, dass seine Zahlen größtenteils frei erfunden waren. Die "New York Times" und andere Medien entfernten die Erhebungen daraufhin von ihren Webseiten. US-Präsident Donald Trump reagierte mit Häme. "Die New York Times ist erwischt worden!", schrieb er am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Söder spricht sich auf CSU-Parteitag für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus

Unter dem Jubel der CSU-Anhänger hat sich CSU-Chef Markus Söder für Ilse Aigner als neue Bundespräsidentin ausgesprochen. "Das wäre eine tolle Sache", sagte Söder am Freitag auf dem Parteitag der Christsozialen in München. Die Entscheidung werde woanders gefällt, fügte der bayerische Ministerpräsident an. Er würde sich aber "von Herzen" wünschen, dass Aigner nächste Bundespräsidentin werde.

Trotz Sondierungen mit Linken: Grüne und SPD in Berlin treffen sich mit CDU

Trotz laufender Gespräche über die Bildung einer rot-grün-roten Regierung in Berlin findet in der kommenden Woche ein Treffen von Grünen und SPD mit der CDU statt. Das bestätigten CDU und Grüne am Freitag in der Hauptstadt. "Dabei handelt es sich nicht um Sondierungsgespräche, sondern um ein Gespräch über die konstruktive Gestaltung der Übergangszeit bis zur Bildung der neuen Regierung", betonte eine Grünen-Sprecherin. Laut CDU soll es um die "aktuelle Lage" gehen.

Textgröße ändern: