Pallade Veneta - Ukraine meldet Angriffe in westukrainischer Stadt Lwiw und weiteren Orten

Ukraine meldet Angriffe in westukrainischer Stadt Lwiw und weiteren Orten


Ukraine meldet Angriffe in westukrainischer Stadt Lwiw und weiteren Orten
Ukraine meldet Angriffe in westukrainischer Stadt Lwiw und weiteren Orten / Foto: YURIY DYACHYSHYN - AFP

Die westukrainische Stadt Lwiw ist nach Angaben der Ukraine am Dienstagmorgen von Drohnen angegriffen worden. Ab circa 4.30 Uhr (Ortszeit, 3.30 Uhr MESZ) waren nach Angaben eines Journalisten der Nachrichtenagentur AFP mehrere Wellen von Drohnen zu hören, die über die Stadt schwirrten. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Drohnen würden die Stadt angreifen, die Luftabwehr sei in Betrieb. Insgesamt hat die Ukraine nach Angaben der Luftwaffe bei den neuerlichen Angriffen 27 Schahed-Drohnen abgeschossen.

Textgröße ändern:

Der AFP-Journalist in Lwiw berichtete von zahlreichen Explosionen und schweren Fahrzeugen auf den Straßen der Stadt während der nächtlichen Ausgangssperre. Lwiws Bürgermeister Andrij Sadowyj erklärte im Onlinedienst Telegram, dass ein Industrielager durch die Angriffe in Brand geraten sei. Bisher sei bekannt, dass ein 26-jähriger Mann verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden sei.

Der Chef der Militärverwaltung in der Region, Maxym Kosyzkyji, erklärte bei Telegram, ein Mann und eine Frau seien aus Trümmern in Lwiw geborgen worden. Die Frau scheine unversehrt, der Mann in einem schlechten Zustand. "Die Bedrohung ist vorbei", bestätigte Kosyzkyji um 6.00 Uhr Ortszeit. Zuvor hatten Sirenen das Ende des Luftalarms vermeldet.

Die Stadt Lwiw liegt nahe der Grenze zu Polen und gilt als einer der sichersten Orte in der Ukraine. In jüngster Zeit wurde Lwiw jedoch häufiger Opfer von Angriffen. Im August waren drei Menschen bei Luftangriffen getötet.

In der südukrainischen Region Mykolajiw seien zehn Drohnen "zerstört" worden, erklärte der örtliche Gouverneur Vitaly Kim bei Telegram. Herabfallende Trümmer hätten landwirtschaftliche Gerätschaften beschädigt, Opfer habe es aber nicht gegeben.

In der Region Dnipropetrowsk sei der Bezirk Nikopol unter Artilleriebeschuss geraten, erklärte Regionalgouverneur Serhij Lysak. Sechs Privathäuser sowie eine Strom- und eine Gasleitung seien beschädigt worden. Ein 71-Jähriger sei verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, fuhr er fort.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Söder auf CSU-Parteitag: "Es geht jetzt um die Existenz der Volksparteien"

CSU-Chef Markus Söder hat harte politische Auseinandersetzungen mit AfD und Linkspartei angekündigt. "Es geht jetzt um die Existenz der Volksparteien", sagte Söder am Freitag zum Auftakt des CSU-Parteitags in München. Seine Partei werde dem Erstarken der Radikalen nicht tatenlos zusehen, es gebe "kein Wachkoma". "Wir sind nicht bereit, Deutschland und Bayern den Radikalen zu überlassen."

Netanjahu droht nach Angriff in Hebron mit Großoffensive im Westjordanland

Nach dem Tod zweier israelischer Soldaten bei einem palästinensischen Angriff im besetzten Westjordanland hat Regierungschef Benjamin Netanjahu eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. "Der Verteidigungsminister und ich erwägen eine sehr weitreichende Militäroperation in Judäa und Samaria, wie es sie seit dem Sechstagekrieg nicht mehr gegeben hat", sagte Netanjahu am Freitag bei einem Besuch in Hebron. Er verwendete dabei die biblischen Namen für das Westjordanland.

Weißes Haus: Melania Trump erreicht Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky

Nach US-Angaben hat First Lady Melania Trump eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", teilte ihr Büro im Weißen Haus am Freitag mit. Die Waffenruhe soll ab dem 29. Oktober gelten.

Mehrjährige Haftstrafen in Prozess um Umsatzsteuerkarussell in Düsseldorf

Das Landgericht Düsseldorf hat zwei Männer wegen eines Umsatzsteuerkarussells mit Millionenschaden zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie erhielten Strafen von fünf Jahren und acht Monaten sowie sieben Jahren und zwei Monaten, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Das Verfahren gegen einen dritten Angeklagten wurde abgetrennt und eingestellt.

Textgröße ändern: