Pallade Veneta - Umfragen sehen SPD im Saarland eine Woche vor Landtagswahl weit vor CDU

Umfragen sehen SPD im Saarland eine Woche vor Landtagswahl weit vor CDU


Umfragen sehen SPD im Saarland eine Woche vor Landtagswahl weit vor CDU
Umfragen sehen SPD im Saarland eine Woche vor Landtagswahl weit vor CDU

Gut eine Woche vor der Landtagswahl im Saarland sehen neue Umfragen die SPD von Spitzenkandidatin Anke Rehlinger weiterhin deutlich vor der CDU von Ministerpräsident Tobias Hans. In einer am Freitag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF kommen die Sozialdemokraten auf 39 Prozent der Stimmen. Die Christdemokraten erreichen darin nur 30 Prozent - ihnen droht ein neuer Negativrekord.

Textgröße ändern:

Die übrigen Parteien müssen der Umfrage zufolge um den Einzug in den Landtag bangen. Die Grünen und die AfD werden bei jeweils sechs Prozent verortet, die FDP bei fünf Prozent und die Linke bei vier Prozent. Auf alle anderen Parteien zusammen entfallen zehn Prozent der Stimmen.

52 Prozent der Befragten hätten Rehlinger gern als Ministerpräsidentin, bei Hans sind es 31 Prozent. Bei der Zufriedenheit mit der Arbeit der vier im Landtag vertretenen Parteien liegt die SPD ebenfalls deutlich vor der CDU. Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf erhielten die Sozialdemokraten einen Wert von 1,6, die Christdemokraten erreichten 0,6. Deutlich schlechter wurde die Opposition bewertet. Die Linke erhielt minus 1,8, die AfD minus 3,7.

48 Prozent bevorzugen eine große Koalition unter Führung der SPD. Befragt wurden von Dienstag bis Donnerstag 1024 Wahlberechtigte im Saarland. Die Landtagswahl findet am Sonntag kommender Woche statt.

Eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Instituts Infratest dimap für die ARD ergab ein ähnliches Bild. Darin kam die SPD auf 37 Prozent, während die CDU 31 Prozent erreichte. Sechs Prozent wurden für die AfD angegeben, je fünf Prozent für Grüne und FDP, vier Prozent für die Linke und zwölf Prozent für andere Parteien - darunter die Grünen-Abspaltung Bunt.Saar mit drei Prozent.

Derzeit regiert im Saarland die CDU in einer Koalition mit der SPD, in der Rehlinger Wirtschaftsministerin und Vizeregierungschefin ist. Grüne und FDP sind nicht im Landesparlament vertreten. Laut den Umfragen könnte die große Koalition fortgesetzt werden, allerdings unter Führung der SPD. Ein Ampelbündnis wäre ebenfalls möglich, laut der ZDF-Umfrage aber auch eine rot-grüne oder eine rot-gelbe Koalition.

2017 siegte die CDU mit 40,7 Prozent vor der SPD mit 29,6 Prozent. Dahinter folgten die Linken mit 12,8 Prozent und die AfD mit 6,2 Prozent. Grüne und FDP verpassten mit 4,0 Prozent und 3,3 Prozent den Einzug ins Parlament.

F.Amato--PV

Empfohlen

40.000 Migranten haben Grenze zwischen Marokko und Ceuta gestürmt

Zehntausende Migranten haben die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika gestürmt. In den vergangenen Tagen erreichten rund 40.000 Menschen Ceuta, wie es am Freitag aus Polizeikreisen hieß. Insgesamt 18 Migranten seien dabei bisher ums Leben gekommen. Es ist die größte Zahl von nach Ceuta gekommenen Migranten seit 2021. Spaniens Regierungschef Pedro Pedro Sánchez wollte am Freitag den Grenzübergang Tarajal in der Exklave besuchen.

Hamas stimmt Entwaffnung im Gazastreifen zu - Israel äußert sich zunächst nicht

Nach monatelangen Verhandlungen hat die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas offenbar einer Vereinbarung über ihre Entwaffnung im Gazastreifen zugestimmt. Zwei Hamas-Vertreter teilten der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit, dass eine Einigung "in der Frage der Waffen erzielt" worden sei. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt, der von ihm ins Leben gerufene "Friedensrat" habe "eine historische Vereinbarung über die vollständige Entwaffnung der Hamas und aller anderen bewaffneten Gruppen im Gazastreifen erzielt". Israel äußerte sich zunächst nicht zu der Einigung.

Wadephul begrüßt Vereinbarung zu Entwaffnung von Hamas

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die von US-Präsident Donald Trump bekannt gegebene Einigung zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen begrüßt. Es sei nun "entscheidend, dass wirklicher Fortschritt erzielt wird und die Hamas tatsächlich die Waffen niederlegt", schrieb Wadephul am Freitag in einem englischsprachigen Beitrag im Kurzbotschaftendienst X. Die Hamas dürfe "nie wieder eine Bedrohung für Israel darstellen". Die Nachricht von der Einigung stimme ihn hoffnungsvoll.

Unionsfraktion kritisiert Renten-Vorstoß der Ost-Ministerpräsidenten

Die Forderung der ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten nach einer Beibehaltung des früheren Renteneintritts für langjährig Versicherte stößt auf Widerspruch in der Bundes-CDU. "Am Grundsatz der Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren darf nicht gerüttelt werden", sagte Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) der "Rheinischen Post" nach Angaben vom Freitag. Die Forderung nach Abschaffung sei Teil des "sehr ausgewogenen Gesamtpakets" der Rentenkommission, das in Gänze umgesetzt werden müsse.

Textgröße ändern: