Pallade Veneta - Wahlkampf in Liberia: Drei Tote bei Zusammenstößen im Nordwesten des Landes

Wahlkampf in Liberia: Drei Tote bei Zusammenstößen im Nordwesten des Landes


Wahlkampf in Liberia: Drei Tote bei Zusammenstößen im Nordwesten des Landes
Wahlkampf in Liberia: Drei Tote bei Zusammenstößen im Nordwesten des Landes / Foto: EMMANUEL TOBEY - AFP

Keine zwei Wochen vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Liberia sind bei Zusammenstößen von Anhängern der beiden größten Parteien des Landes drei Menschen getötet worden. Die Gewalt sei in der nordwestlichen Region Lofa zwischen der Einheits-Partei (UP) des ehemaligen Vize-Präsidenten Joseph Boakai und der Regierungspartei Demokratischer Wandel (CDC) von Präsident George Weah ausgebrochen, erklärten die westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas und die Vereinten Nationen am Samstag.

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Beide Institutionen forderten in einer gemeinsamen Erklärung die Spitzen beider Parteien dazu auf, ihre Anhänger "dringend" aufzurufen, "von Provokation oder jeglicher weiterer Gewalt abzusehen". Die Gewährleistung freier und friedlicher Wahlen hat eine besonders hohe Bedeutung in dem Land, in dem bei Bürgerkriegen zwischen 1989 und 2003 mehr als 250.000 Menschen getötet wurden.

Liberias wichtigste Parteien verpflichteten sich im April, Gewalt zu vermeiden und bei der Lösung möglicher Streitigkeiten nach der Wahl den Weg über die Gerichte zu wählen.

Ecowas und die UN forderten von der liberianischen Polizei, "sofort für Ruhe zu sorgen" und "schnelle und unabhängige Ermittlungen einzuleiten", damit die Täter strafrechtlich belangt werden können. Die US-Botschaft in Monrovia verurteilte ebenfalls die Gewalt. Beide Parteien machten die jeweils andere für die Zusammenstöße verantwortlich.

Für die Stimmabgabe bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 10. Oktober sind mehr als 2,4 Millionen Wählerinnen und Wähler registriert.

Z.Ottaviano--PV

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