Pallade Veneta - Umfrage: CDU vor hessischer Landtagswahl weiter klar vor Konkurrenz

Umfrage: CDU vor hessischer Landtagswahl weiter klar vor Konkurrenz


Umfrage: CDU vor hessischer Landtagswahl weiter klar vor Konkurrenz
Umfrage: CDU vor hessischer Landtagswahl weiter klar vor Konkurrenz / Foto: Arne Dedert - POOL/AFP/Archiv

Drei Tage vor der Landtagswahl in Hessen am Sonntag liegt die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein in einer ZDF-Umfrage weiter klar vor allen anderen Parteien. In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen erreichen die Christdemokraten 32 Prozent. SPD und Grüne folgen mit jeweils 17 Prozent knapp vor der AfD mit 16 Prozent.

Textgröße ändern:

Die FDP muss mit fünf Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen, die Linke müsste mit drei Prozent das letzte Parlament in einem westdeutschen Flächenland verlassen. Die Freien Wähler werden bei vier Prozent verortet.

Im Vergleich zu einer ZDF-Umfrage aus der vergangenen Woche ergeben sich damit keine Veränderungen. Auch Umfragen für ARD und "Bild"-Zeitung ergaben zuletzt ähnliche Werte - teils mit einem Prozentpunkt mehr für FDP, Linke und Freie Wähler.

Laut der neuen ZDF-Umfrage hätte die amtierende Koalition aus CDU und Grünen weiterhin eine Mehrheit, ebenso ein Bündnis aus CDU und SPD. Für eine Ampelregierung aus SPD, Grünen und FDP würde es hingegen nicht reichen.

Befragt wurden am Mittwoch und Donnerstag 1000 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte in Hessen. 32 Prozent wissen demnach noch nicht, ob oder wen sie wählen wollen.

Die Landtagswahl 2018 gewann die CDU mit 27,0 Prozent - damals noch mit Ministerpräsident Volker Bouffier. SPD und Grüne erreichten je 19,8 Prozent.

Die AfD kam damals auf 13,1 Prozent, die FDP erreichte 7,5 Prozent, und die Linke schaffte 6,3 Prozent. Die Freien Wähler kamen mit 3,0 Prozent damals nicht in den Landtag.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Kurz vor der Wahl: Netanjahu ordnet nach Angriff "Abriegelung" von Westjordanland an

Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu nach einem bewaffneten Angriff mit fünf Verletzten nahe Hebron eine "vollständige Abriegelung" des besetzten Westjordanlandes angeordnet. Netanjahu erklärte am Freitag, Israel habe einen "schweren Terroranschlag" verhindert, nachdem Soldaten zwei mutmaßliche palästinensische Angreifer getötet hatten. Die israelische Armee startete daraufhin Anti-Terror-Einsätze. Netanjahu strebt bei der Wahl am Dienstag eine weitere Amtszeit an, Sicherheit ist ein zentrales Wahlkampfthema. Seine rechtsextremen Minister forderten nach dem Vorfall ein härteres Vorgehen im Westjordanland.

Kanzler Merz reist ab Montag nach Asien: Singapur, Japan und Südkorea Stationen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist ab Montag zu Gesprächen über die Wirtschaft und Sicherheitspolitik nach Asien. Wie ein Regierungssprecher am Freitag mitteilte, wird er bis Ende der Woche Singapur, Japan und Südkorea besuchen. Merz wird dabei von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Bericht: Zahl der Extremisten mit Waffenerlaubnis auf mindestens 1600 gestiegen

Trotz einer Gesetzesverschärfung ist die Zahl von Extremisten mit einer Waffenerlaubnis nach einem Medienbericht im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Wie der Rundfunksender NDR am Freitag unter Berufung auf eine Abfrage bei allen Innenministerien der Länder berichtete, besaßen Ende 2025 mehr als 1600 Extremisten eine waffenrechtliche Erlaubnis. Für das Jahr 2024 hatte eine NDR-Abfrage mindestens 1500 Extremisten mit Waffenerlaubnis ergeben.

Netanjahu: Israel bereitet nach Angriff "vollständige Abriegelung" von Westjordanland vor

Nach einem Schusswaffenvorfall mit fünf Verletzten in der Nähe von Hebron bereitet Israel nach den Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu eine "vollständige Abriegelung" des besetzten Westjordanlandes vor. Netanjahu erklärte am Freitag, Israel habe einen "schweren Terroranschlag" verhindert, nachdem Soldaten zwei mutmaßliche palästinensische Angreifer getötet hatten. Der Vorfall ereignete sich in einer Phase zunehmender Spannungen im Westjordanland sowie wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel.

Textgröße ändern: