Pallade Veneta - Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland

Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland


Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland
Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

Die Schweizer Regierung hat die Ausfuhr von 25 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 zurück nach Deutschland genehmigt. Der Schweizer Bundesrat erklärte am Mittwoch, er habe grünes Licht für das Gesuch für die Ausfuhr der Kampfpanzer des Typs Leopard 2 A4 nach Deutschland zum Kauf durch das Herstellerunternehmen Rheinmetall Landsysteme GmbH gegeben. Deutschland sicherte demnach zu, die Panzer nicht an die Ukraine abzugeben.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge sollen die Panzer in Deutschland oder bei anderen Nato- oder EU-Partnern bleiben. Dieser Aspekt habe eine große Rolle bei der Entscheidung gespielt, teilte der Schweizer Bundesrat weiter mit.

Im Februar hatte Berlin Bern um den Verkauf von stillgelegten Leopard-2-Panzern an den deutschen Hersteller Rheinmetall gebeten. Das Parlament der Schweiz gab im September grünes Licht für den Rückverkauf.

Die Schweiz verbietet den Transfer von militärischer Ausrüstung in ein Kriegsland. Daher hatte Berlin versichert, dass die Panzer nicht an die von Russland angegriffene Ukraine abgegeben werden.

Die Neutralität der Schweiz hatte zu Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar vergangenen Jahres heftige Debatten in dem Alpenland ausgelöst. Die Schweiz, die kein EU-Mitglied ist, übernahm etwa die von Brüssel gegen Moskau verhängten Sanktionen, pochte aber auf ihre militärische Neutralität.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Kaputte Welt: Pentagon beschädigt Eisenhower-Globus

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wünschte sich für sein Büro einen historischen Globus, wie ihn der frühere Präsident Dwight D. Eisenhower als General während des Zweiten Weltkriegs nutzte. Hegseth wollte damit womöglich signalisieren, er habe wie der legendäre Nazi-Bezwinger "Ike" die Welt unter Kontrolle. Doch der Plan schlug fehl: Nach einem Bericht der "Washington Post" (Donnerstagausgabe) ging der Globus beim Transport zu Bruch.

Frankreich: Widerstandskämpferin Berger-Volle mit 105 Jahren gestorben

Die österreichisch-französische Widerstandskämpferin Mélanie Berger-Volle ist im Alter von 105 Jahren gestorben. Die gebürtige Wienerin, die sich während der deutschen Besatzung Frankreichs gegen die Nationalsozialisten engagierte und später der Erinnerungsarbeit widmete, starb im ostfranzösischen Saint-Étienne, wie die Präfektur des Départements Loire am Donnerstag mitteilte. Noch mit 102 Jahren hatte sie die olympische Fackel getragen.

Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg

Russland hat nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj seine Haltung im Krieg auch nach einem neuen diplomatischen Vorstoß nicht geändert. Kurz nach einer neuen Gesprächsrunde zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Kremlchef Wladimir Putin in St. Petersburg habe Russland "einen gezielten Angriff gestartet", erklärte Selenskyj am Donnerstag. "Das bedeutet, dass es keine wirkliche Änderung in seiner Haltung gegenüber all dem, was geschieht, gegeben hat." Ukrainische Behörden meldeten vier Tote durch russische Angriffe.

Milliarden-Rüstungsdeal: USA wollen 850 F-35-Kampfjets bei Lockheed Martin kaufen

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat einen milliardenschweren Kampfjet-Deal verkündet: Das Verteidigungsministerium in Washington vereinbarte mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin die Produktion und Lieferung von 850 Tarnkappenflugzeugen vom Typ F-35, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Das Rahmenabkommen bedarf der Zustimmung des US-Kongresses, der die Finanzmittel bewilligen muss.

Textgröße ändern: