Pallade Veneta - Jordanischer König Abdullah II. zu Gesprächen mit Abbas im Westjordanland

Jordanischer König Abdullah II. zu Gesprächen mit Abbas im Westjordanland


Jordanischer König Abdullah II. zu Gesprächen mit Abbas im Westjordanland
Jordanischer König Abdullah II. zu Gesprächen mit Abbas im Westjordanland

Der jordanische König Abdullah II. ist zu Gesprächen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ins israelisch besetzte Westjordanland gereist. Er traf am Montag in Ramallah ein, wie Abbas' Büro mitteilte. Es war Abdullahs erste Reise ins Westjordanland seit 2017. Sie fand vor dem Hintergrund eines Treffens von US-Außenminister Antony Blinken mit seinen Kollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko, Bahrain und Ägypten in Israel statt.

Textgröße ändern:

Abdullah reiste wenige Tage vor Beginn des Ramadan ins Westjordanland. Im vergangenen Jahr war es während des muslimischen Fastenmonats zu einer Welle der Gewalt im Westjordanland und im von Israel besetzten Ost-Jerusalem gekommen. Anfang des Monats hatte der jordanische König mit dem israelischen Außenminister Jair Lapid Strategien zur Vermeidung von Unruhen während des Ramadan erörtert.

Palästinenser-Vertreter haben wiederholt gewarnt, die Lage im Westjordanland, das Israel 1967 von Jordanien erobert hatte, könne jederzeit eskalieren. Die Spannungen in den besetzten Gebieten zwischen Palästinensern und jüdischen Siedlern sind nach wie vor groß. Die israelischen Siedlungen werden von einem Großteil der internationalen Gemeinschaft als illegal angesehen.

Am Sonntag war US-Außenminister Antony Blinken zu einem zweitägigen Treffen mit seinen Kollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko, Bahrain und Ägypten nach Israel gereist. Die israelische Regierung bezeichnete das Treffen als "historisch". Bei den Gesprächen ging es unter anderem darum, die Normalisierung der Beziehungen Israels mit den arabischen Staaten zu zementieren.

Die Emirate, Marokko und Bahrain hatten 2020 nach Vermittlung der USA ihre Beziehungen zu dem jüdischen Staat normalisiert und damit die Palästinenser-Führung verärgert. Jordanien hatte bereits 1994 einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet, Ägypten 1979. Blinken hatte am Sonntag auch Gespräche mit dem Palästinenserpräsidenten Abbas in Ramallah geführt.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Internationaler Strafgerichtshof bezeichnet Duterte als verhandlungsfähig

Der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeklagte frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist aus Sicht des Tribunals verhandlungsfähig. Das Gericht zeigte sich nach eigenen Angaben vom Donnerstag "überzeugt, dass der Angeklagte in der Lage ist, seine mit einem gerechten Verfahren verbundenen Rechte wirksam auszuüben". Die Einschätzung beruhe auf Angaben unabhängiger Sachverständiger sowie auf Angaben beteiligter Parteien.

Koalitionsausschuss lässt Fragen offen: "Gute Atmosphäre" aber wenig Greifbares

Ein "gutes Treffen" im Kanzleramt - aber keine greifbaren Ergebnisse: Beim mit Spannung erwarteten Koalitionsausschuss sind viele Fragen offen geblieben. Nach Angaben von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) vereinbarten Union und SPD die "nächsten Schritte" bei den anstehenden Reformen. Beim Thema Rente gebe es allerdings "einige Klärungspunkte in der Koalition", sagte der SPD-Chef am Donnerstag in Luxemburg. Das deutsche Handwerk kritisierte, ein überzeugender Reformzeitplan sei "nicht erkennbar".

Stadt Mannheim muss umstrittenen Artikel zu Swingerparty doch veröffentlichen

Die Stadt Mannheim muss einen umstrittenen Artikel des fraktionslosen Stadtrats Julien Ferrat im Zusammenhang mit einer Swingerparty veröffentlichen. Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof wies nach Angaben vom Donnerstag eine Beschwerde von Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) dagegen zurück. In dem Artikel kritisiert Ferrat die Stadt wegen Nichtveröffentlichung zweier Beiträge über eine mögliche Swingerparty im Rathaus.

"Danke für alles": Spanier trauern um von Zwangsräumung betroffene Maricarmen

Emotionaler Abschied von Maricarmen Abascal: Mit Blumen, Kerzen und Karten haben Menschen am Donnerstag vor dem Haus der verstorbenen 87-Jährigen in Madrid an das Schicksal der Rentnerin erinnert, die Opfer einer Zwangsräumung geworden war. Am Abend sollte ein Gedenkzug vom zentralen Platz Puerta del Sol in der spanischen Hauptstadt zum Haus der Verstorbenen führen, deren Schicksal inmitten der Wohnungskrise im Land international für Schlagzeilen sorgte.

Textgröße ändern: