Pallade Veneta - Israelische Sicherheitskräfte töten drei palästinensische Islamisten

Israelische Sicherheitskräfte töten drei palästinensische Islamisten


Israelische Sicherheitskräfte töten drei palästinensische Islamisten
Israelische Sicherheitskräfte töten drei palästinensische Islamisten

Israelische Sicherheitskräfte haben im Norden des besetzten Westjordanlands drei palästinensische Islamisten getötet. Bei dem Einsatz am Samstagmorgen in Dschenin seien auch vier israelische Soldaten verletzt worden, davon einer schwer, erklärte die Polizei. Die Extremisten-Gruppe Islamischer Dschihad bestätigte die Toten in ihren Reihen.

Textgröße ändern:

Die Palästinenser hätten das Feuer eröffnet, als die Soldaten versuchten, sie festzunehmen, führte die israelische Polizei aus. Bei dem anschließenden Schusswechsel seien sie getötet worden. Die "Terrorzelle" habe sich zwischen Dschenin und Tulkarem "auf dem Weg zu einem Anschlag" befunden.

"Wir betrauern den Tod unserer drei heldenhaften Kämpfer", erklärten ihrerseits die Islamisten. Zwei der Getöteten stammte demnach aus Dschenin und einer aus Tulkarem.

In Israel und den besetzten Palästinenser-Gebieten hatte die Gewalt in den vergangenen Tagen zugenommen. Es kam zu einer Serie von tödlichen Anschlägen auf Israelis. Bei Einsätzen gegen mutmaßliche Extremisten und Demonstrationen gegen israelische Siedlungen in Palästinensergebieten erschossen israelische Sicherheitskräfte wiederum mehrere Menschen. Regierungschef Naftali Bennett warnte mit Blick auf den an diesem Wochenende beginnenden islamischen Fastenmonat Ramadan vor einer "Terrorwelle" und kündigte eine harte Reaktion der Sicherheitskräfte an.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

31 Betreuer für Schulkinder in Paris wegen sexueller Übergriffe suspendiert

In Paris sind seit Beginn des Jahres 31 Mitarbeiter der städtischen Nachmittagsbetreuung für Schulkinder wegen des Verdachts sexueller Übergriffe suspendiert worden. Insgesamt seien 78 Betreuer aus verschiedenen Gründen vorläufig freigestellt worden, teilte der neue sozialistische Bürgermeister Emmanuel Grégoire am Freitag mit. Der Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder in städtischen Einrichtungen sei eine "absolute Priorität" seiner Amtszeit, erklärte Grégoire.

Containerschiff eines französischen Eigners durchquert Straße von Hormus

Ein Containerschiff des französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des Iran-Kriegs die Straße von Hormus passiert. Das unter der Flagge Maltas fahrende Schiff sandte anstelle seines Fahrtzieles die Botschaft "französischer Eigentümer" aus, wie aus den am Freitag ausgewerteten Daten der Website MarineTraffic hervorgeht.

SPD kritisiert Union wegen weiterer Forderungen zu Verbrenner-Aus

Aus der SPD kommt Kritik an der Union wegen weiterer Änderungswünsche zum sogenannten Verbrenner-Aus. "Es schadet dem Wirtschaftsstandort, dass die CDU, immerhin Kanzlerpartei, mit immer neuen Forderungen um die Ecke kommt", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, dem Nachrichtenportal web.de. "Was wir brauchen, ist Planungssicherheit und volle Konzentration auf die Antriebswende." IG-Metall-Chefin Christiane Benner fordert jedoch ebenfalls mehr Flexibität für die Autoindustrie.

US-Bündnisparter reagieren irritiert auf Trumps Aussagen zur Nato

Die Bündnispartner der USA haben irritiert auf die neuerliche Kritik an der Nato durch US-Präsident Donald Trump reagiert. "Wir sind stärker als je zuvor", sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag und fügte hinzu: "Wir sollten all das nicht infrage stellen, sondern auf unseren Erfolgen aufbauen." Der französische Präsident Emmanuel Macron warf Trump ein "Aushöhlen" der Militärallianz vor.

Textgröße ändern: