Pallade Veneta - Heil: Regierung wird Pläne zur Sicherung des Rentenniveaus im Februar vorlegen

Heil: Regierung wird Pläne zur Sicherung des Rentenniveaus im Februar vorlegen


Heil: Regierung wird Pläne zur Sicherung des Rentenniveaus im Februar vorlegen
Heil: Regierung wird Pläne zur Sicherung des Rentenniveaus im Februar vorlegen / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) will in Kürze seine Pläne zur Sicherung des Rentenniveaus auf den Weg bringen. Die Bundesregierung werde im Februar das sogenannte Rentenpaket II vorlegen, sagte Heil am Donnerstag im Bundestag. Ziel müsse es sein, dass sich "alle Generationen auf das System der Alterssicherung in Deutschland verlassen können". Forderungen nach einer Erhöhung des Renteneintrittsalters lehnte Heil erneut kategorisch ab.

Textgröße ändern:

Werde nicht gehandelt, werde "das Rentenniveau absinken", sagte Heil bei der Diskussion seines Etats in den Beratungen zum Haushalt 2024. Dies werde die Ampel-Regierung verhindern. Er sei dabei "für flexible Übergänge in den Ruhestand", sagte der Minister. "Aber es wird mit dieser Bundesregierung keine Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geben, die die Union sich wünscht. Das wäre der falsche Weg."

Heil hatte bereits im Januar angekündigt, die Koalition wolle das Mindestrentenniveau bis Ende der 2030er Jahre bei 48 Prozent des Durchschnittsentgelts halten. "Bis 2025 garantiert der Gesetzgeber eine Höhe von mindestens 48 Prozent", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag. "Wir werden - auch mit einem Generationenkapital - das Rentenniveau dauerhaft auf diesem Niveau stabilisieren."

Mit dem Generationenkapital soll auf Wunsch von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) eine weitere Säule zur Finanzierung des Rentensystem geschaffen werden. Dafür soll aus öffentlichen Mitteln ein Kapitalstock aufgebaut werden, aus dem in Aktien und Anlagen investiert wird. Aus den Erlösen sollen dann die Rentenbeiträge ab Mitte der 2030er Jahre stabilisiert werden.

Angesichts der schwierigen Haushaltslage hatte Lindner dann aber darauf verzichtet, bereits in diesem Jahr mit dem Aufbau des Kapitalstocks zu beginnen. Geplant war 2024 ursprünglich eine Anfangsfinanzierung von zehn Milliarden Euro.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Reiche stellt Zusagen für Milliarden-Investitionen in Deutschland in Aussicht

Zum internationalen Gipfels mit Unternehmenschefs in Berlin hat es laut Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bereits milliardenschwere Investitionszusagen gegeben. Es gebe Zusagen in Höhe von mehr als 220 Milliarden Euro, sagte Reiche am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk. Die CDU-Politikerin plädierte für mehr Zuversicht: Der Blick, "den wir auf unser Land haben, darf manchmal etwas optimistischer sein". cir auf unser Land haben, darf manchmal etwas optimistischer sein".

Birthler kritisiert geplanten Stopp von Zusammenarbeit Berlins mit Bundeswehr

Die ehemalige Stasi-Unterlagenbeauftragte Marianne Birthler (Grüne) sieht das Vorhaben von Linken, Grünen und SPD in Berlin kritisch, die Kooperation zwischen Bildungsverwaltung und Bundeswehr zu beenden. "Mich hat die Entscheidung alarmiert, in den Schulen keine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zuzulassen", sagte Birthler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) nach Angaben vom Dienstag. "Das ist eine Festlegung, die sehr viel weitreichender ist, als es auf den ersten Blick scheint."

Umfrage: Hälfte der Deutschen hält Schwesig als SPD-Chefin für geeignet

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Ko-Chefin hält jeder zweite Bundesbürger Manuela Schwesig für eine geeignete Nachfolgerin. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" und von RTL halten 52 Prozent der Deutschen, die die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern kennen, sie für das Amt geeignet. 33 Prozent sprechen ihr die Kompetenzen dafür ab. 15 Prozent wollten kein Urteil abgeben.

AfD bestätigt Hackerangriff auf E-Mail-Postfächer

Bei einem Hackerangriff auf einen Dienstleister der AfD sind nach Angaben der Partei Daten aus mehreren E-Mail-Postfächern abgegriffen worden. Wie ein Sprecher der Bundespartei am Dienstag in Berlin bestätigte, wurden offenbar "Teile einiger weniger Mail-Postfächer" rechtswidrig kopiert und nun im Internet veröffentlicht. Die meisten der betroffenen Postfächer seien seit Jahren nicht mehr genutzt worden. Aktuelle Postfächer des AfD-Bundesverbands seien nicht betroffen.

Textgröße ändern: