Pallade Veneta - Demokraten gewinnen Nachwahl zum US-Kongress in New York

Demokraten gewinnen Nachwahl zum US-Kongress in New York


Demokraten gewinnen Nachwahl zum 
US-Kongress in New York
Demokraten gewinnen Nachwahl zum US-Kongress in New York / Foto: Cheriss May - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Demokraten haben in New York eine Nachwahl zum US-Kongress gewonnen. Die Sender CNN und NBC vermeldeten in der Nacht zum Mittwoch den Sieg des Demokraten Tom Suozzi gegen die Republikanerin Mazi Pilip in einem Vorortbezirk der Millionenmetropole. Suozzi wird im Repräsentantenhaus in Washington den skandalumwitterten und wegen Betrugs angeklagten Republikaner George Santos ersetzen, der von der Kongresskammer aus ihren Reihen ausgeschlossen worden war.

Textgröße ändern:

Das genaue Ergebnis der Nachwahl in Long Island wurde zunächst noch nicht veröffentlicht. Die Wahlbeteiligung wurde durch einen schweren Schneesturm beeinträchtigt. Der siegreiche Suozzi hatte dem Repräsentantenhaus bereits früher angehört, seinen Sitz jedoch abgegeben, um sich im Jahr 2022 um das Amt des Gouverneurs des Bundesstaats New York zu bewerben. Damit war er jedoch gescheitert.

Suozzi zeigte sich in der Wahlnacht erleichtert, trotz der "schmutzigen Tricks" seiner Opponenten gewonnen zu haben. Die Republikaner hatten ihm vorgeworfen, in der Migrationspolitik zu weich sein. Die Demokratische Partei von Präsident Joe Biden hatte Suozzis Kandidatur massiv finanziell unterstützt.

Durch seinen Sieg schrumpft die ohnehin schon knappe Mehrheit der oppositionellen Republikaner im Repräsentantenhaus. Allerdings hat Suozzi sein Mandat nur bis zum Jahresende inne. Parallel zur Präsidentschaftswahl am 5. November finden auch Kongresswahlen statt, bei denen das gesamte Repräsentantenhaus sowie Teile des Senats neu gewählt werden.

Der Anfang Dezember aus dem Repräsentantenhaus geworfene Republikaner Santos ist von der Bundesjustiz unter anderem wegen Betrugs, Geldwäsche, Identitätsdiebstahls und Diebstahls öffentlicher Gelder angeklagt.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für einen Dreiergipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. "Ich würde es tun", sagte Trump am Montag vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht. Nach Trumps Angaben würden bei einem solchen Gipfel Atomwaffen und die Denuklearisierung im Mittelpunkt stehen, der Ukraine-Krieg könne aber auch zur Sprache kommen.

Starreporterin Christiane Amanpour hört bei CNN auf

Christiane Amanpour ist eine der profiliertesten Journalistinnen in den USA und wurde vielfach ausgezeichnet - nun verlässt die frühere Kriegsberichterstatterin ihren Haussender CNN nach rund 43 Jahren. Die 68-Jährige erklärte am Montag, sie habe nach "einigen schlaflosen Nächten" beschlossen, sich von CNN zu trennen. Ihre letzte Sendung soll im kommenden Juni ausgestrahlt werden.

SPD und Grüne in Berlin mit klaren Mehrheiten für Koalitionsverhandlungen mit Linken

Mit jeweils sehr großen Mehrheiten haben sich SPD und Grüne in Berlin für Koalitionsverhandlungen mit der Linken ausgesprochen. Trotz der anhaltenden Kritik auch aus ihren eigenen Bundesparteien stimmten die Gremien der Landesverbände am Montag für die Koalitionsverhandlungen. Bei der SPD entschied der Landesvorstand mit 26 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen dafür, bei den Grünen stimmten auf einem Landesausschuss 43 von 45 Delegierten für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen.

Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich hat die US-Regierung eigene Staatsbürger zur Vorsicht bei Reisen in das europäische Land aufgerufen. "Meiden Sie die Bereiche der Demonstrationen", hieß es in einem aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington vom Montag, den die US-Botschaft in Paris veröffentlichte. Darin wird auch auf nächtliche Ausgangssperren in Städten wie Paris und Lille verwiesen.

Textgröße ändern: