Pallade Veneta - Klingbeil wirft Union Verantwortungslosigkeit vor

Klingbeil wirft Union Verantwortungslosigkeit vor


Klingbeil wirft Union Verantwortungslosigkeit vor
Klingbeil wirft Union Verantwortungslosigkeit vor / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

SPD-Chef Lars Klingbeil hat der Union eine verantwortungslose Oppositionsarbeit vorgeworfen. Die beiden Parteichefs Markus Söder (CSU) und Friedrich Merz (CDU) "kennen nur sich, denen geht es nur um sich selbst", sagte Klingbeil beim politischen Aschermittwoch der SPD in Vilshofen. Diese betrieben "ein verlogenes Spiel": An einem Tag wolle die Union mit der Bundesregierung zusammen arbeiten, am anderen Tag wieder nicht.

Textgröße ändern:

"Die wollen den Rassen kaputt treten", betonte Klingbeil. Merz und Söder seien beleidigt, dass sie die letzte Bundestagswahl verloren hätten. "Das ist verantwortungslos, was diese Opposition macht." Die beiden Parteichefs der Union sollten aufhören, "beleidigte Lebenswurst" zu sein und stattdessen Politik machen, forderte der SPD-Politiker.

Er warf der Union zudem vor, mit ihrem Nein zu einer Reform der Schuldenbremse, eine veraltete Wirtschaftspolitik zu verfolgen. Diese sei "komplett in den 90er Jahren hängengeblieben", sagte Klingbeil. Eine Reform der Schuldenbremse sei jedoch dringend nötig. "Wir brauchen mehr Investitionen", betonte der Parteichef. "Weil ich nicht will, dass wir unsere Zukunft kaputtsparen."

Noch schärfer griff Klingbeil aber die AfD an: "Das sind keine Spinner, das sind knallharte Rechtsextreme", sagte er. "Die wollen dieses Land verändern und wir werden sie stoppen." Ein modernes Deutschland sei eines, dass Ausgrenzung und Diskriminierung nicht zulasse. Und wer meine, die AfD aus Protest wählen zu müssen, der irre. "Rechtsextreme zu wählen, ist niemals eine Lösung", ergänzte der SPD-Chef. "Wir wissen wohin das führt in diesem Land."

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für einen Dreiergipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. "Ich würde es tun", sagte Trump am Montag vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht. Nach Trumps Angaben würden bei einem solchen Gipfel Atomwaffen und die Denuklearisierung im Mittelpunkt stehen, der Ukraine-Krieg könne aber auch zur Sprache kommen.

Starreporterin Christiane Amanpour hört bei CNN auf

Christiane Amanpour ist eine der profiliertesten Journalistinnen in den USA und wurde vielfach ausgezeichnet - nun verlässt die frühere Kriegsberichterstatterin ihren Haussender CNN nach rund 43 Jahren. Die 68-Jährige erklärte am Montag, sie habe nach "einigen schlaflosen Nächten" beschlossen, sich von CNN zu trennen. Ihre letzte Sendung soll im kommenden Juni ausgestrahlt werden.

SPD und Grüne in Berlin mit klaren Mehrheiten für Koalitionsverhandlungen mit Linken

Mit jeweils sehr großen Mehrheiten haben sich SPD und Grüne in Berlin für Koalitionsverhandlungen mit der Linken ausgesprochen. Trotz der anhaltenden Kritik auch aus ihren eigenen Bundesparteien stimmten die Gremien der Landesverbände am Montag für die Koalitionsverhandlungen. Bei der SPD entschied der Landesvorstand mit 26 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen dafür, bei den Grünen stimmten auf einem Landesausschuss 43 von 45 Delegierten für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen.

Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich hat die US-Regierung eigene Staatsbürger zur Vorsicht bei Reisen in das europäische Land aufgerufen. "Meiden Sie die Bereiche der Demonstrationen", hieß es in einem aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington vom Montag, den die US-Botschaft in Paris veröffentlichte. Darin wird auch auf nächtliche Ausgangssperren in Städten wie Paris und Lille verwiesen.

Textgröße ändern: