Pallade Veneta - Prozess gegen Ehepaar wegen Überweisungen zugunsten von IS in Düsseldorf begonnen

Prozess gegen Ehepaar wegen Überweisungen zugunsten von IS in Düsseldorf begonnen


Prozess gegen Ehepaar wegen Überweisungen zugunsten von IS in Düsseldorf begonnen
Prozess gegen Ehepaar wegen Überweisungen zugunsten von IS in Düsseldorf begonnen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Weil sie Geld zugunsten von Mitgliedern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien überwiesen haben sollen, müssen sich ein 28-jähriger Deutscher und seine türkische Ehefrau seit Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Laut Anklage soll der Mann 2020 und 2021 insgesamt etwa 2200 Euro an eine Finanzagentin transferiert haben, die das Geld dann an IS-Mitglieder weitergeleitet haben soll.

Textgröße ändern:

Die 27-jährige Frau soll demnach 1400 Euro überwiesen haben. Das Geld habe im Wesentlichen zum Freikauf weiblicher IS-Mitglieder aus Lagern in Syrien oder zu ihrer Unterstützung gedient. Die Frauen sollen dort in ihrem Abschnitt eine Lebensweise durchgesetzt haben, die der IS-Ideologie entsprach. Die Spendengelder sollen so auch der Aufrechterhaltung und Förderung des Zusammenhalts und der Strukturen des IS gedient haben.

Der konkrete Vorwurf gegen die beiden Angeklagten lautet auf Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Der Mann sitzt seit Ende Mai in Untersuchungshaft, bei der Frau wurde die Untersuchungshaft außer Vollzug gesetzt. Das Gericht setzte vier Verhandlungstermine bis Anfang März an.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für einen Dreiergipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. "Ich würde es tun", sagte Trump am Montag vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht. Nach Trumps Angaben würden bei einem solchen Gipfel Atomwaffen und die Denuklearisierung im Mittelpunkt stehen, der Ukraine-Krieg könne aber auch zur Sprache kommen.

Starreporterin Christiane Amanpour hört bei CNN auf

Christiane Amanpour ist eine der profiliertesten Journalistinnen in den USA und wurde vielfach ausgezeichnet - nun verlässt die frühere Kriegsberichterstatterin ihren Haussender CNN nach rund 43 Jahren. Die 68-Jährige erklärte am Montag, sie habe nach "einigen schlaflosen Nächten" beschlossen, sich von CNN zu trennen. Ihre letzte Sendung soll im kommenden Juni ausgestrahlt werden.

SPD und Grüne in Berlin mit klaren Mehrheiten für Koalitionsverhandlungen mit Linken

Mit jeweils sehr großen Mehrheiten haben sich SPD und Grüne in Berlin für Koalitionsverhandlungen mit der Linken ausgesprochen. Trotz der anhaltenden Kritik auch aus ihren eigenen Bundesparteien stimmten die Gremien der Landesverbände am Montag für die Koalitionsverhandlungen. Bei der SPD entschied der Landesvorstand mit 26 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen dafür, bei den Grünen stimmten auf einem Landesausschuss 43 von 45 Delegierten für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen.

Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich hat die US-Regierung eigene Staatsbürger zur Vorsicht bei Reisen in das europäische Land aufgerufen. "Meiden Sie die Bereiche der Demonstrationen", hieß es in einem aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington vom Montag, den die US-Botschaft in Paris veröffentlichte. Darin wird auch auf nächtliche Ausgangssperren in Städten wie Paris und Lille verwiesen.

Textgröße ändern: