Pallade Veneta - US-Regierung verkauft an Taiwan Teile für Raketenabwehr für 95 Millionen Dollar

US-Regierung verkauft an Taiwan Teile für Raketenabwehr für 95 Millionen Dollar


US-Regierung verkauft an Taiwan Teile für Raketenabwehr für 95 Millionen Dollar
US-Regierung verkauft an Taiwan Teile für Raketenabwehr für 95 Millionen Dollar

Die US-Regierung hat am Dienstag den Verkauf von Teilen für Raketenabwehrsysteme im Wert von 95 Millionen Dollar (87 Millionen Euro) an Taiwan genehmigt. Das taiwanische Außenministerium erklärte, das Waffengeschäft werde dazu beitragen, die Insel gegen Chinas "anhaltende militärische Expansion und Provokation" zu schützen. Taiwan fühlt sich durch Russlands Angriffskrieg in der Ukraine bedroht, da es ebenfalls eine Invasion vom großen Nachbarn befürchtet.

Textgröße ändern:

Dem US-Verteidigungsministerium zufolge handelt es sich bei den Waffenexporten um Ausbildungs- und Ausrüstungsgegenstände für das Patriot-Raketenabwehrsystem Taiwans. Diese sollen die Funktionsbereitschaft und "Raketendichte aufrechterhalten". So solle die "Abschreckung gegen regionale Bedrohungen" gestärkt werden. Es handelt sich bereits um die dritte Ausfuhrgenehmigung der Regierung von US-Präsident Joe Biden an die Insel.

Nach Angaben des taiwanischen Verteidigungsministeriums soll das geplante Geschäft in einem Monat abgewickelt werden. Der Deal hat hohe politische Bedeutung, da Taiwan von Peking als abtrünnige Provinz betrachtet wird, die notfalls mit militärischer Gewalt mit dem Festland vereint werden soll. Chinesische Kampfjets dringen regelmäßig in die Luftverteidigungszone Taiwans ein - nach taiwanischen Angaben allein 280 davon seit Jahresbeginn.

Die USA erkennen Taiwan zwar seit 1979 offiziell nicht mehr diplomatisch an, haben in den vergangenen Jahren allerdings zahlreiche moderne Waffen wie Drohnen, Kampfflugzeuge und Luftabwehrsysteme an die Streitkräfte der Insel geliefert.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung

Der Autobauer BMW stellt dem in Sachsen-Anhalt zum Landtagspräsidenten gewählten AfD-Politiker Tobias Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung. Wie eine Sprecherin des Landtags in Magdeburg am Freitag bestätigte, zog der Münchner Konzern am Dienstag ein entsprechendes Leasingangebot schriftlich zurück, dass dem Landtag zuvor vorlag. Am selben Tag war der AfD-Politiker gewählt worden.

Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen

SPD, Linke und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Verhandlungsleiter der drei Parteien empfahlen ihren Parteigremien nach erfolgreichen Sondierungen die Aufnahme von Koalitionsgesprächen, wie es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung aus Schwerin hieß. Ziel sei eine Koalition, "die auf Verlässlichkeit, Stabilität und Vertrauen setzt".

Scharfe Kritik an geplanter Liveübertragung von Hinrichtung in den USA

Die vom US-Verteidigungsministerium angekündigte Liveübertragung der Exekution eines zum Tode verurteilten Attentäters hat scharfe Kritik ausgelöst. Das UN-Menschenrechtskommissariat bezeichnete die geplante Übertragung der Hinrichtung am Freitag als eine Form von "Folter", der demokratische US-Senator Chris Murphy nannte das Vorhaben des Verteidigungsministeriums "ekelhaft". Die Exekution des seit seinem Anschlag auf einen Rollstuhl angewiesenen US-Armeepsychiaters Nidal Hasan durch ein Erschießungskommando soll am 3. Dezember erfolgen.

"Schande": Schröder erntet mit Putin-Besuch Sturm der Entrüstung

"Schande", "unmoralisch", "völlig inakzeptabel": Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat mit seinem Besuch bei Kreml-Chef Wladimir Putin einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich über das Treffen ebenso empört wie Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Der ukrainische Botschafter in Deutschland nannte es "widerlich", dass ein Altkanzler den "Kriegsverbrecher" Putin "so herzlich umarmt", während in seinem Land dutzende Zivilisten durch russische Angriffe getötet worden seien.

Textgröße ändern: