Pallade Veneta - Orban stellt Zustimmung zu Nato-Beitritt Schwedens noch im Februar in Aussicht

Orban stellt Zustimmung zu Nato-Beitritt Schwedens noch im Februar in Aussicht


Orban stellt Zustimmung zu Nato-Beitritt Schwedens noch im Februar in Aussicht
Orban stellt Zustimmung zu Nato-Beitritt Schwedens noch im Februar in Aussicht / Foto: Szilard KOSZTICSAK - POOL/AFP

Ungarn könnte dem Nato-Beitritt Schwedens nach Angaben von Regierungschef Viktor Orban Ende Februar zustimmen. "Wir sind auf einem guten Weg, Schwedens Beitritt zur Nato zu Beginn der Frühjahrssitzung des Parlaments zu ratifizieren", sagte Orban am Samstag in einer Rede zur Lage der Nation in Budapest. Das Parlament in Budapest wird voraussichtlich am 26. Februar wieder zusammentreten.

Textgröße ändern:

Der Streit mit Schweden bewege sich dem Ende zu, sagte Orban. Gemeinsam mit seinem schwedischen Kollegen Ulf Kristersson seien "wichtige Schritte unternehmen worden, um das Vertrauen wiederherzustellen".

Ungarn ist das einzige verbliebene Nato-Mitglied, das dem 2022 eingereichten schwedischen Beitrittsgesuch noch nicht zugestimmt hat. Am Mittwoch hatte auch Schwedens Außenminister Tobias Billström gesagt, er hoffe auf grünes Licht aus Budapest bei der Parlamentssitzung Ende Februar. Schwedens Chefdiplomat bekräftigte, dass seine Regierung keinerlei Verhandlungen mit der ungarischen Regierung mehr führen werde.

Ungarn hatte die Ratifizierung des schwedischen Nato-Beitritts mehrfach vertagt, der rechtsnationalistische Orban hat enge Beziehungen zu Kreml-Chef Wladimir Putin.

Das traditionell blockfreie Schweden hatte im Mai 2022 als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeinsam mit dem Nachbarland Finnland die Nato-Mitgliedschaft beantragt. Finnland konnte dem Militärbündnis im April 2023 beitreten, während Schweden wegen der Blockaden der Türkei und Ungarns weiter warten musste. Ankara hatte Ende Januar grünes Licht für den schwedischen Beitritt gegeben.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Berlin, London, Rom und Paris: Israel muss Siedlungspläne für Westjordanland zurücknehmen

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien haben Israel zur Beendigung des Siedlungsprojekts E1 im Westjordanland aufgerufen. In einer gemeinsamen Erklärung riefen sie die israelische Regierung am Donnerstag "nachdrücklich dazu auf, diese Pläne unverzüglich zurückzunehmen".

USA fordern Unterstützung für "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran

Die USA erhöhen den Druck auf andere Länder, ihren "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran zu unterstützen, um die Regierung in Teheran zu stürzen. Washington werde auf Verbündete und Rivalen "zugehen und sagen: Entweder ihr seid auf unserer Seite oder gegen uns", sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem US-Sender CNBC am Donnerstag. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump "die vernichtendste Wirtschaftsoperation aller Zeiten" angekündigt.

Sachsen-Anhalt: Schulze kritisiert AfD-Wahlaufruf von CDU-Politiker

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat den CDU-Ortsbürgermeister Bernd Prange scharf kritisiert, der zur Wahl der AfD aufgerufen hat. "Finde ich nicht gut. Kann ich ganz klar sagen", sagte Schulze dem Politico Berlin Playbook Podcast (Samstagsausgabe). Er könne aber nicht das Richtige vorschreiben, sagte der CDU-Politiker.

Aus den USA abgeschobene Migranten landen in Liberia

Im westafrikanischen Liberia sind die ersten 20 aus den USA ausgewiesenen Migranten eingetroffen. Der Flug mit den Migranten an Bord landete am Donnerstagmittag auf dem internationalen Flughafen des Landes, berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben der liberianischen Behörden können sie nun entweder das Land verlassen oder Asyl beantragen. Die Regierung hatte in dieser Woche angekündigt, im Rahmen eines Abkommens binnen eines Jahres bis zu 1200 Ausländer aus den USA aufnehmen zu wollen.

Textgröße ändern: