Pallade Veneta - Krankenhauskreise: Frau und Mädchen bei israelischem Angriff im Libanon getötet

Krankenhauskreise: Frau und Mädchen bei israelischem Angriff im Libanon getötet


Krankenhauskreise: Frau und Mädchen bei israelischem Angriff im Libanon getötet
Krankenhauskreise: Frau und Mädchen bei israelischem Angriff im Libanon getötet / Foto: Rabih DAHER - AFP

Bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanons sind staatlichen Medien zufolge eine Frau getötet und ihre Tochter verletzt worden. Aus Krankenhauskreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass auch ein junges Mädchen getötet worden sei. Seit Monaten liefern sich die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel fast täglich Auseinandersetzungen.

Textgröße ändern:

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete, eine Frau sei bei einem "feindlichen" Angriff auf den südlichen Ort Madschdal Sun getötet worden. Ihre Tochter sei schwer verletzt worden. Aus Krankenhauskreisen wurde der Tod der Frau bestätigt, zudem sei auch ein junges Mädchen getötet worden.

Die Hisbollah-Miliz erklärte am Mittwoch, sie habe mehrere Angriffe auf israelische Truppen und Stellungen verübt.

Zwischen Israel und der vom Iran unterstützten und mit der radikalislamischen Hamas verbündeten Hisbollah im Libanon kommt es seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober fast täglich zu Scharmützeln.

Seit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der Hamas wurden im Südlibanon laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP mindestens 271 Menschen getötet. Die meisten von ihnen waren Kämpfer der Hisbollah oder anderer bewaffneter Gruppen. Unter den Opfern waren aber auch 42 Zivilisten. Auf israelischer Seite wurden nach Armeeangaben zehn Soldaten und sechs Zivilisten getötet.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Pläne von Rot-Grün-Rot in Berlin: Scharfe Kritik der Union - SPD im Bund uneins

Ein mögliches Regierungsbündnis unter Führung der Linken in Berlin stößt in der Bundespolitik weiter auf teils große Vorbehalte. Führende Unions-Politiker kritisierten insbesondere die Pläne von Linken, Grünen und SPD zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen. Auch der Umgang der Linken mit Antisemitismus sorgt weiter für Skepsis. Die SPD zeigte sich uneins beim Umgang mit der Berliner Linken.

Rama: Proteste in Albanien haben "rote Linie" überschritten

Angesichts einer von Demonstranten angezündeten Polizeiwache ist nach Ansicht des albanischen Regierungschefs Edi Rama "eine rote Linie" bei den seit Tagen anhaltenden Protesten überschritten worden. "Proteste sind ein Recht, aber Gewalt ist ein Verbrechen", erklärte Rama am Montag im Onlinedienst Facebook. "Diese rote Linie muss eindeutig gezogen werden, in dieser entscheidenden Phase unserer demokratischen Entwicklung." Am Sonntag hatte es in der Hauptstadt Tirana bei regierungskritischen Kundgebungen abermals schwere Ausschreitungen gegeben.

Mindestens 50 Tote bei Huthi-Raketenangriff auf Armeestützpunkt im Jemen

Bei einem Raketenangriff der Huthi-Miliz auf einen Armeestützpunkt sind im Jemen nach Regierungsangaben mindestens 50 Menschen getötet worden. Mehr als hundert Menschen seien zudem verletzt worden, sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Der Angriff habe sich gegen einen Stützpunkt der Regierungstruppen in der von ihnen kontrollierten Provinz Schabwa gerichtet.

Nach wochenlanger Hängepartie: Zentrumschefin soll Regierung in Schweden bilden

Neuer Anlauf in Schweden: Nachdem die Sozialdemokratin Magdalena Andersson mehrfach mit einer Regierungsbildung gescheitert ist, soll nun die Vorsitzende der Zentrumspartei Elisabeth Thand Ringqvist die Hängepartie beenden. Es gehe rund einen Monat nach der Wahl darum, die Bedingungen für eine mehrheitsfähige Koalition in der politischen Mitte auszuloten, sagte Parlamentspräsident Andreas Norlen am Montag bei einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern: