Pallade Veneta - Weitere Umfrage sieht AfD in Thüringen vorn

Weitere Umfrage sieht AfD in Thüringen vorn


Weitere Umfrage sieht AfD in Thüringen vorn
Weitere Umfrage sieht AfD in Thüringen vorn / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Die AfD bleibt in Thüringen einer weiteren Umfrage zufolge stärkste Kraft. Die Partei kommt in der am Dienstagabend veröffentlichten Insa-Erhebung für die Funke-Medien auf 31 Prozent. Damit bleibt die Partei auf dem Niveau einer vorangegangenen Insa-Umfrage vom Januar. Die CDU erreicht mit 21 Prozent bei einem Plus von einem Prozentpunkt den zweiten Platz.

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Dahinter folgt die Linke mit 18 Prozent bei einem Plus von drei Punkten. Die Partei liegt damit fünf Punkte vor dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), die bei der Befragung 13 Prozent erreichte. Damit verlor das BSW vier Punkte im Vergleich zum Januar, liegt aber weiter vor der SPD, die bei sechs Prozent verharrt. Die Grünen erreichen unverändert fünf Prozent, die FDP kommt bei einem Minus von einem Punkt auf zwei Prozent. Befragt wurden vom Montag vergangener Woche bis zum Montag dieser Woche 1000 Menschen.

Auch eine bereits zuvor am Dienstag veröffentliche Umfrage von Infratest dimap für den Mitteldeutschen Rundfunk sieht die AfD vorn. Die Partei kommt darin auf 29 Prozent, erreicht damit jedoch fünf Punkte weniger als bei der vorherigen derartigen Befragung vom Juli 2023. Die CDU belegt bei einem minus von einem Punkt mit 20 Prozent den zweiten Platz.

Die Linke folgt bei einem Minus von vier Punkten mit 16 Prozent und liegt damit nur knapp vor dem BSW, das 15 Prozent erreicht. Das BSW überholt damit die SPD, die bei einem Minus von einem Punkt auf neun Prozent kommt. Die Grünen würden mit unverändert fünf Prozent knapp den Einzug in den Landtag schaffen, die FDP wäre mit weniger als drei Prozent dort nicht mehr vertreten. Befragt wurden von Donnerstag bis Montag 1182 repräsentativ ausgewählte Thüringerinnen und Thüringer.

Die Regierungsbildung bliebe weiter schwierig, weil weder Rot-Rot-Grün noch eine andere derzeit in Deutschland praktizierte Koalition eine Mehrheit hätten. Könnten die Thüringerinnen und Thüringer den Ministerpräsidenten direkt wählen, läge Amtsinhaber Bodo Ramelow (Linke) klar vor, für ihn würden 44 Prozent der Befragten stimmen. CDU-Landeschef Mario Voigt käme auf 17 Prozent, AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke auf 16 Prozent.

O.Merendino--PV

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