Pallade Veneta - Ungarns Regierungschef Orban gratuliert Putin zum Wahlsieg in Russland

Ungarns Regierungschef Orban gratuliert Putin zum Wahlsieg in Russland


Ungarns Regierungschef Orban gratuliert Putin zum Wahlsieg in Russland
Ungarns Regierungschef Orban gratuliert Putin zum Wahlsieg in Russland / Foto: Sameer Al-Doumy - AFP

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat Wladimir Putin zu dessen Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Russland gratuliert und sich damit erneut von der Europäische Union abgegrenzt. Orban habe Putin gratuliert und die Beibehaltung eines Dialogs "auch in einem schwierigen geopolitischen Umfeld" begrüßt, schrieb ein Sprecher der ungarischen Regierung am Donnerstag im Onlinedienst X. Kurz zuvor hatte die russische Wahlkommission Putins Wiederwahl mit mehr als 87 Prozent der Stimmen offiziell bestätigt.

Textgröße ändern:

In einem an Putin adressierten Schreiben erklärte Orban seine Absicht, die bilaterale Zusammenarbeit in Bereichen zu verstärken, "die nicht durch das Völkerrecht eingeschränkt" seien. Weiter sprach er von "gegenseitigem Respekt" zwischen den beiden Ländern. Der ungarische Regierungschef und der Kreml-Chef hatten sich zuletzt im September 2023 getroffen.

Anders als Orban hatten die anderen EU-Mitgliedstaaten die Wahl in Russland als "Scheindemokratie" angeprangert und auf eine Gratulation zum Wahlsieg verzichtet. Glückwünsche für Putin kamen dagegen von seien Verbündeten aus China, Kuba und einigen afrikanischen Ländern.

Putins Sieg galt bereits vor der Wahl als ausgemacht. Alle bekannteren Kritiker des Kreml-Chefs sind entweder tot, inhaftiert oder im Exil. Neben ihm waren lediglich drei chancenlose Kandidaten angetreten.

Orban steht im Rest der EU seit Langem in der Kritik, weil er auch nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weiterhin Kontakt zu Putin hält.

F.Amato--PV

Empfohlen

"Wir müssen liefern": Söder fordert Umsetzung der Reformen

CSU-Chef Markus Söder hat die Bundesregierung zur Umsetzung angekündigter Reformen aufgefordert. "Wir müssen liefern", sagte Söder beim Deutschlandtag der Jungen Union am Sonntag in Bonn auch mit Blick auf das Erstarken der AfD in den Umfragen. "Ein Stillstand der Reformen aus Angst vor Diskussionen wäre wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod", betonte der bayerische Regierungschef. "Wir sind jetzt gezwungen, das Angekündigte auch umzusetzen."

Fünf Tage nach Lungen-OP: Papst spricht Angelus-Gebet vor tausenden Gläubigen

Fünf Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat sich Papst Leo XIV. am Sonntag erstmals wieder an die Gläubigen auf dem Petersplatz gewandt und das Angelus-Gebet gesprochen. Von seinem Arbeitszimmer im Apostolischen Palast aus sprach er zu tausenden Menschen, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten. Als er sich am Fenster zeigte, riefen die Gläubigen "Es lebe der Papst!".

"Rote Front" in Berlin: Söder kritisiert "absurde Enteignungsphantasien"

Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat die Pläne einer möglichen linksgeführten Regierung in Berlin zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne scharf kritisiert. "Solche absurden Enteignungsfantasien von Sozialisten" müssten beendet werden, sagte der CSU-Chef am Sonntag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. Das von der Bundesregierung geplante Gesetz gegen Vergesellschaftungen müsse deshalb "so schnell wie möglich" auf den Weg gebracht werden.

Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich

US-Vizepräsident JD Vance hat Einwanderung für die schweren Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in Frankreich verantwortlich gemacht. "Westliche Liberale haben im Namen von Diversität und Mitgefühl die Dritte Welt nach Frankreich und in andere Länder importiert", schrieb Vance am Samstag im Kurzbotschaftendienst X zu einem Video, das das in Brand gesteckte Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges zeigt.

Textgröße ändern: