Pallade Veneta - Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau

Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau


Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau
Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau / Foto: Sergei VEDYASHKIN - Moskva News Agency/AFP

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Konzertsaal in Moskau sind nach Angaben des Kreml elf Menschen festgenommen worden. Der Chef des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB, Alexander Bortnikow, habe Präsident Wladimir Putin über die "Festnahme von elf Personen, darunter alle vier Terroristen, die direkt an der Ausführung des Angriffs beteiligt waren", informiert, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Samstag aus einer Erklärung des Kreml.

Textgröße ändern:

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte den Angriff am Freitagabend auf die Konzerthalle im Moskauer Vorort Krasnogorsk für sich reklamiert. Es handelt sich um den folgenschwersten Angriff in Moskau seit mindestens einem Jahrzehnt.

Nach Angaben der russischen Ermittler vom Samstagmorgen erhöhte sich die Zahl der Toten auf mindestens 93. Es sei aber damit zu rechnen, dass auch diese Zahl noch steigen werde, teilte das Ermittlungskomitee im Onlinedienst Telegram. Die Menschen seien sowohl durch Schüsse getötet worden als auch durch das Einatmen von Rauch, nachdem in der Konzerthalle ein Feuer ausgebrochen war.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

"Rote Front" in Berlin: Söder kritisiert "absurde Enteignungsphantasien"

Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat die Pläne einer möglichen linksgeführten Regierung in Berlin zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne scharf kritisiert. "Solche absurden Enteignungsfantasien von Sozialisten" müssten beendet werden, sagte der CSU-Chef am Sonntag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. Das von der Bundesregierung geplante Gesetz gegen Vergesellschaftungen müsse deshalb "so schnell wie möglich" auf den Weg gebracht werden.

Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich

US-Vizepräsident JD Vance hat Einwanderung für die schweren Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in Frankreich verantwortlich gemacht. "Westliche Liberale haben im Namen von Diversität und Mitgefühl die Dritte Welt nach Frankreich und in andere Länder importiert", schrieb Vance am Samstag im Kurzbotschaftendienst X zu einem Video, das das in Brand gesteckte Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges zeigt.

Lula und Bolsonaro liefern sich Fernsehduell vor Stichwahl

Eine Woche vor der entscheidenden zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien treten Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und sein Herausforderer Flávio Bolsonaro am Sonntag (Montag 01.00 Uhr MESZ) in einer Fernsehdebatte gegeneinander an. Es ist das erste TV-Duell des linksgerichteten Präsidenten und des rechtsgerichteten Senators im Präsidentschaftswahlkampf.

"Völlig unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs

US-Präsident Donald Trump ist wegen der Aussetzung von Sanktionen gegen Russland auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten. "Das ist völlig unverantwortlich", erklärte der republikanische Senator Thom Tillis am Samstag. "Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst - nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist."

Textgröße ändern: