Pallade Veneta - FDP-Vize Kubick nennt Neuwahl-Äußerungen von Merz "Größenwahn"

FDP-Vize Kubick nennt Neuwahl-Äußerungen von Merz "Größenwahn"


FDP-Vize Kubick nennt Neuwahl-Äußerungen von Merz "Größenwahn"
FDP-Vize Kubick nennt Neuwahl-Äußerungen von Merz "Größenwahn" / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat sich scharf gegen Neuwahl-Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz gewandt. Es sei schon ziemlich peinlich, dass Merz "in einem Anflug von Größenwahn selbst bestimmen will, wann der Bundestag neu gewählt werden soll", sagte Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Der Vizepräsident des Bundestags fügte hinzu: "Abgesehen davon, dass die FDP keinen Ausstieg plant, wäre sie selbst für einen solch unwahrscheinlichen Fall vorbereitet."

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Merz hatte für den Fall eines Bruchs der Ampel-Koalition den 22. September dieses Jahres als Termin für eine vorgezogene Bundestagswahl ins Spiel gebracht. Den Funke-Zeitungen vom Wochenende sagte er: "Die FDP weiß: Wenn sie in der Koalition bleibt, fliegt sie bei der nächsten Bundestagswahl wieder aus dem Parlament." Sie werde daher seiner Einschätzung nach "nicht als Teil der 'Ampel' in den Wahlkampf gehen wollen".

Kubicki entgegnete an die Adresse von Merz: "Die viel spannendere Frage ist ja, ob die Union jetzt zum zweiten Mal mit einem Kandidaten in eine Bundestagswahl gehen will, den viele Menschen im Land ablehnen und den vor allem weite Teile der seiner eigenen Partei nicht mögen?"

O.Pileggi--PV

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