Pallade Veneta - Mehrere tausend Teilnehmende bundesweit bei Ostermärschen

Mehrere tausend Teilnehmende bundesweit bei Ostermärschen


Mehrere tausend Teilnehmende bundesweit bei Ostermärschen
Mehrere tausend Teilnehmende bundesweit bei Ostermärschen / Foto: JOHN MACDOUGALL - AFP

An den traditionellen Ostermärschen haben sich am Samstag bundesweit mehrere tausend Menschen beteiligt. Die größte Kundgebung fand dem Netzwerk Friedenskooperative zufolge in Berlin statt. Die Polizei zählte dort bis zu 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In Stuttgart protestierten den Beamten zufolge rund 1500 Menschen, in München 850 und in Köln 400. Deutlich kleinere Demonstrationen gab es in vielen weiteren Städten.

Textgröße ändern:

Er sei "zufrieden mit der Teilnahme", sagte der Sprecher des Netzwerks, Kristian Golla, der Nachrichtenagentur AFP. Die Gesamtzahl der Teilnehmenden habe sich auf dem Niveau der vergangenen Jahre bewegt.

Von einer "wachsenden Teilnehmerzahl" sprach das zentrale Ostermarschbüro in Frankfurt am Main. "Es hat sich eine relativ stabile Friedensbewegung gezeigt", sagte Sprecher Willi van Ooyen der Nachrichtenagentur AFP. Alle an den Ostermärschen beteiligten Initiativen seien sehr zufrieden.

Die Forderungen nach einem Waffenstillstand in der Ukraine und einer Einstellung der Waffenlieferungen waren vielerorts die zentralen Punkte der dezentral organisierten Kundgebungen. Weitere Themen waren etwa der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und das Thema Abrüstung generell.

Angekündigt waren am Samstag bundesweit mehr als hundert Aktionen. Erste zumeist kleinere Veranstaltungen hatte es bereits am Donnerstag und Freitag gegeben, der Samstag vor Ostern ist aber traditionell der erste Höhepunkt der jährlichen Ostermärsche. Weitere Demonstrationen sind am Ostermontag geplant.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich

US-Vizepräsident JD Vance hat Einwanderung für die schweren Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in Frankreich verantwortlich gemacht. "Westliche Liberale haben im Namen von Diversität und Mitgefühl die Dritte Welt nach Frankreich und in andere Länder importiert", schrieb Vance am Samstag im Kurzbotschaftendienst X zu einem Video, das das in Brand gesteckte Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges zeigt.

Lula und Bolsonaro liefern sich Fernsehduell vor Stichwahl

Eine Woche vor der entscheidenden zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien treten Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und sein Herausforderer Flávio Bolsonaro am Sonntag (Montag 01.00 Uhr MESZ) in einer Fernsehdebatte gegeneinander an. Es ist das erste TV-Duell des linksgerichteten Präsidenten und des rechtsgerichteten Senators im Präsidentschaftswahlkampf.

"Völlig unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs

US-Präsident Donald Trump ist wegen der Aussetzung von Sanktionen gegen Russland auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten. "Das ist völlig unverantwortlich", erklärte der republikanische Senator Thom Tillis am Samstag. "Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst - nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist."

Landesweite Anti-Trump-Proteste vor wichtigen US-Kongresswahlen

Zweieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA haben landesweit zahlreiche Menschen gegen Präsident Donald Trump demonstriert. Die Proteste unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) vom Samstag richteten sich gegen die Politik und den Regierungsstil von Trump - und sollten vor den sogenannten Midterms vom 3. November Wähler mobilisieren.

Textgröße ändern: