Pallade Veneta - Litauen will Ukraine 3000 Kampfdrohnen liefern

Litauen will Ukraine 3000 Kampfdrohnen liefern


Litauen will Ukraine 3000 Kampfdrohnen liefern
Litauen will Ukraine 3000 Kampfdrohnen liefern / Foto: PETRAS MALUKAS - AFP

Litauen will der Ukraine im Krieg gegen Russland mit der Lieferung von 3000 Kampfdrohnen helfen. In "naher Zukunft" werde ihr Land die in Litauen gefertigten Drohnen im Wert von zwei Millionen Euro für die Ukraine kaufen, sagte Regierungschefin Ingrida Simonyte am Freitag anlässlich eines Besuchs ihres ukrainischen Kollegen Denys Schmyhal in Vilnius. Zudem werde Litauen die Ukraine bei der Errichtung von drei Erholungszentren für Soldaten unterstützen, sagte Simonyte.

Textgröße ändern:

Die Lieferung der Drohnen könne noch in diesem Jahr beginnen, ergänzte die litauische Regierungschefin. Es handle sich um sogenannte FPV-Drohnen, die von beiden Kriegsparteien am Frontverlauf und für Angriffe auf Infrastruktur genutzt werden. Die drei Erholungszentren sollen laut Simonyte im westukrainischen Lwiw, im zentral gelegenen Dnipro und im östlichen Schytomyr errichtet werden.

Simonyte rief die Europäische Union dazu auf, "so schnell wie möglich" mit Kiew über die Aufnahme in den Staatenbund zu verhandeln und drängte auf einen Nato-Beitritt der Ukraine. "Die vollständige Sicherheit der Ukraine und der Nato kann nur durch einen kompletten Beitritt der Ukraine zur Nato gewährleistet werden," sagte sie.

Vilnius war die letzte Station der Baltikum-Reise des ukrainischen Ministerpräsidenten Schmyhal. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist das Nato-Land Litauen laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft einer der fünf wichtigsten Unterstützer Kiews.

P.Colombo--PV

Empfohlen

CDU-Generalsekretärin Hoppermann lehnt Zusammenarbeit mit der Linken ab

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann schließt unabhängig vom Wahlausgang in Sachsen-Anhalt eine Zusammenarbeit mit der Linken weiter aus. "Wir haben in der CDU eine klare Beschlusslage: keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linken", sagte sie der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Mittwochsausgaben). "Ich sehe nicht, dass wir das neu diskutieren."

Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll früher enden als geplant

Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump am Umfang der gemeinsamen Manöver mit Südkorea soll eine derzeit stattfindende Militärübung beider Staaten früher enden als eigentlich geplant. Das Manöver werde bereits am Freitag zu Ende gehen, teilte am Mittwoch der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Eigentlich waren die am Montag begonnenen gemeinsamen Übungen mit den US-Streitkräften bis zum 27. August angesetzt.

Bundesaußenminister Wadephul reist in die Schweiz

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Mittwoch in die Schweiz. In Bern trifft er den Schweizer Außenminister Ignazio Cassis zu politischen Gesprächen, bei denen es nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin um die Zusammenarbeit mit der Schweiz und aktuelle Themen der internationalen Politik gehen soll. Im Anschluss an das Treffen ist gegen 16.00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran

Inmitten neuer Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Teheran Vorwürfe eines Raketenangriffs auf den Golfstaat "kategorisch" zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien falsch und schadeten der Stabilität in der Region, erklärte am Dienstabend der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei. Die Emirate hatten zuvor erklärt, dass der Iran erstmals seit Monaten wieder Raketen auf das Land abgefeuert habe.

Textgröße ändern: