Pallade Veneta - Papst betet bei Karfreitags-Zeremonie in Rom für den Frieden

Papst betet bei Karfreitags-Zeremonie in Rom für den Frieden


Papst betet bei Karfreitags-Zeremonie in Rom für den Frieden
Papst betet bei Karfreitags-Zeremonie in Rom für den Frieden / Foto: Handout - VATICAN MEDIA/AFP

Papst Franziskus hat bei der traditionellen Kreuzweg-Prozession in Rom am Karfreitag vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges für den Frieden in der Welt gebetet. "Herr (...), entwaffne den bewaffneten Arm, der sich gegen den Bruder erhebt, damit dort, wo der Hass gedeiht, die Eintracht erblüht", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche zum Abschluss der Zeremonie am Kolosseum.

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An der Prozession und Andacht an dem römisch-antiken Bauwerk nahmen tausende Gläubige teil. Die meisten hielten Fackeln in den Händen. Auch während der Prozession selbst wurde ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine gesetzt - jeweils eine Frau aus der Ukraine und aus Russland trugen zusammen das Kreuz an der vorletzten Station des Kreuzweges. Ukrainische Vertreter hatten die Geste allerdings im Vorfeld kritisiert.

Die Kreuzweg-Prozession fand erstmals seit drei Jahren wieder als öffentliche Veranstaltung vor Gläubigen statt. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Pontifex die Zeremonie wegen der Corona-Pandemie auf dem weitgehend leeren Petersplatz im Vatikan begangen. Der Kreuzweg zeichnet das Leid Jesu von seiner Verurteilung bis zu seinem Tod am Kreuz symbolisch nach.

Die Osterfeierlichkeiten in Rom erreichen am Sonntag ihren traditionellen Höhepunkt, wenn Franziskus im Petersdom die Ostermesse abhält und dann vor den Gläubigen auf dem Petersplatz den Segen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis") spendet.

O.Mucciarone--PV

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